Fachschule; Beantragung einer Ausnahmegenehmigung für die Aufnahme in Härtefällen

Die Voraussetzungen zur Aufnahme an Fachschulen sind in der Fachschulordnung geregelt. Sollten die Voraussetzungen nicht vorliegen, so kann die Schulaufsichtsbehörde in Härtefällen Ausnahmen für die Aufnahme in Fachschulen genehmigen

Beschreibung

Die Aufnahme in das erste Schuljahr setzt das Abschlusszeugnis der Berufsschule und die notwendige und entsprechende berufliche Vorbildung voraus. Bei Bewerbern, die bis zur Aufnahme in die Fachschule nicht zum Besuch der Berufsschule verpflichtet waren und diese auch nicht als Berufsschulberechtigte besucht haben, ist das Abschlusszeugnis der Berufsschule nicht erforderlich. Die notwendige und entsprechende berufliche Vorbildung ist:

  • eine für die Ausbildungsrichtung einschlägige abgeschlossene Berufsausbildung in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf mit einer Regelausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren und eine spätere einschlägige berufliche Tätigkeit von mindestens einem Jahr oder
  • eine für die Ausbildungsrichtung einschlägige abgeschlossene Ausbildung zum staatlich geprüften technischen oder kaufmännischen Assistenten und eine spätere einschlägige berufliche Tätigkeit von mindestens einem Jahr oder
  • eine für die Ausbildungsrichtung einschlägige berufliche Tätigkeit von mindestens fünf Jahren.
    Eine Aufnahme in das zweite Schuljahr kann nach Bestehen einer Aufnahmeprüfung erfolgen. Die Aufnahmeprüfung entfällt, wenn in einem fachlich verwandten Studiengang mindestens 70 ECTS-Punkte nachgewiesen werden können.

Bei Teilzeitunterricht kann die spätere einschlägige berufliche Tätigkeit bis zur Hälfte während des Besuchs der Fachschule abgeleistet werden.

Abweichend kann in die Meisterschule für Holzbildhauer auch aufgenommen werden, wer erfolgreich eine Gesellenprüfung als Holzbildhauer abgelegt hat.

Die Aufnahme in die Fachschule für Produktdesign setzt den Abschluss der Berufsfachschule für Produktdesign voraus.

Die Schulaufsichtsbehörde kann in Härtefällen Ausnahmen von den Voraussetzungen genehmigen. Bei der Aufnahme in eine Meisterschule erfolgt die Entscheidung in Abstimmung mit dem zuständigen Meisterprüfungsausschuss.

Für Sie zuständig

  • Regierung der Oberpfalz - Sachgebiet 42.1 - Berufliche Schulen I -Technische, gewerbliche, kaufmännische Berufe-

    Ansprechpartner
    Dipl.-Hdl. Renner, Marko - stellvertretender Sachgebietsleiter
    Telefon +49 (0)941 5680-1523
    Fax +49 (0)941 5680-91523
    E-Mail

    Hausanschrift
    Emmeramsplatz 8
    93047 Regensburg
    Postanschrift
    93039 Regensburg
    Telefon +49 (0)941 5680-0
    Fax +49 (0)941 5680-1199

  • Regierung der Oberpfalz - Sachgebiet 42.2 - Berufliche Schulen II -Gesundheit, Sozialwesen, Hauswirtschaft-

    Ansprechpartner
    Stautner, Gisela - stellvertretende Sachgebietsleiterin
    Telefon +49 (0)941 5680-1515
    Fax +49 (0)941 5680-91515
    E-Mail

    Hausanschrift
    Emmeramsplatz 8
    93047 Regensburg
    Postanschrift
    93039 Regensburg
    Telefon +49 (0)941 5680-0
    Fax +49 (0)941 5680-1199

  • Regierung der Oberpfalz - Sachgebiet 44 - Schulorganisation, Schulrecht

    Ansprechpartner
    Ansprechpartner Schulrecht,
    Telefon +49 (0)941 5680-0
    E-Mail

    Hausanschrift
    Emmeramsplatz 8
    93047 Regensburg
    Postanschrift
    93039 Regensburg
    Telefon +49 (0)941 5680-0
    Fax +49 (0)941 5680-1199

Verfahrensablauf

Der Antrag ist über die Fachschule an die Schulaufsichtsbehörde zu stellen.

Stand: 20.10.2020
Redaktionell verantwortlich: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus (siehe BayernPortal)