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Zeit für die Grippeschutzimpfung - Informationen rund um Influenza


Influenza - die "echte" Grippe - ist keine einfache Erkältungskrankheit, sondern eine ernstzunehmende Erkrankung, die durch einen plötzlichen Beginn mit Fieber, Husten und Muskel- oder Kopfschmerzen charakterisiert ist. Hervorgerufen wird die Erkrankung durch das Influenzavirus. Die Übertragung erfolgt überwiegend durch respiratorische Sekrete in Tröpfchenform. Schwere Verlaufsformen und Komplikationen betreffen vor allem ältere Menschen, Menschen mit chronischen Grunderkrankungen und Schwangere, können jedoch auch in jedem Alter auftreten. Die Influenza tritt saisonal in sogenannten Grippewellen auf. Diese beginnen in Deutschland meist im Januar oder Februar und dauern zwischen acht und zehn Wochen.

Je nach saisonaler Ausprägung ist Influenza die häufigste bzw. eine der häufigsten Infektionskrankheiten in der Oberpfalz. Die Anzahl der übermittelten Erkrankungsfälle je 100.000 Einwohner ist in der Oberpfalz höher als beispielsweise in Bayern oder in Deutschland. Abbildung 1 zeigt die Anzahl der Influenza-Fälle in der Oberpfalz in den Jahren 2012 bis 2016, wobei die charakteristische Häufung der Fallzahlen in den Monaten Januar bis März deutlich wird.

Abbildung 1. Anzahl der Influenza-Erkrankungen in der Oberpfalz in den Jahren 2012 bis 2016, nach Meldewoche (Kalenderwoche). Der Meldeweg erfolgt gemäß § 7.1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) über die Gesundheitsämter und Landesstelle an das Robert Koch-Institut. Datenquelle: Robert Koch-Institut SurvStat@RKI 2.0.
Abbildung 1. Anzahl der Influenza-Erkrankungen in der Oberpfalz in den Jahren 2012 bis 2016, nach Meldewoche (Kalenderwoche). Der Meldeweg erfolgt gemäß § 7.1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) über die Gesundheitsämter und Landesstelle an das Robert Koch-Institut. Datenquelle: Robert Koch-Institut SurvStat@RKI 2.0.

Die Impfung ist die wichtigste Maßnahme zum Schutz vor einer Influenza-Infektion und kann vor einer schwer verlaufenden Erkrankung an Grippe schützen. Der beste Zeitraum für die Impfung ist ab Oktober/November. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Influenza-Impfung für ältere Menschen (> 60 Jahre), chronisch Kranke und Schwangere. Zudem sollten alle geimpft sein, die Kontakt zu solchen Risikogruppen haben, vor allem das Medizin- und Pflegepersonal. Da sich Influenzaviren kontinuierlich verändern, spricht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) jährlich eine Empfehlung für die Zusammensetzung des jeweils aktuellen Impfstoffes aus.

Weitere Informationen dazu, für wen die Impfung empfohlen wird und warum die Grippeschutzimpfung wichtig ist, finden Sie unter anderem auf den folgenden Links des Robert Koch-Instituts (RKI) sowie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA):

RKI: www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/Influenza/faq_ges.html
BZgA: www.impfen-info.de/grippeimpfung/
BZgA: www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/grippe-influenza
(Informationen zu Influenza auch auf Englisch, Französisch, Russisch, Türkisch und Arabisch)

Zusätzliche Informationen und Links zur Grippeschutzimpfung erhalten Sie auf der Seite des RKI unter:
www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/ImpfungenAZ/Influenza/Influenza.html

Informationen zu den in Deutschland zugelassenen Impfstoffen, Impfstoffdosen und der Impfstoffzusammensetzung für die Saison 2016/2017 erhalten Sie auf der Seite des Paul-Ehrlich-Instituts unter:
www.pei.de/DE/infos/fachkreise/impfungen-impfstoffe/influenza-grippeimpfstoffe-saisonal/influenza-grippeimpfstoffe-node.html

Ansprechpartner bei der Regierung

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