"Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorauszusagen,
sondern darauf, auf sie vorbereitet zu sein" (Perikles)  

Demografischer Wandel

in der Oberpfalz

Demografischer Wandel - Worum geht es?

Demografischer Wandel bezeichnet ganz allgemein die Veränderung einer Bevölkerung nach Zahl und Struktur. Er umfasst unterschiedliche Prozesse:

  • Die Veränderung der Zahl der Bevölkerung.
  • Die Veränderung der Zusammensetzung der Bevölkerung nach Altersgruppen.
  • Die Veränderung der Zusammensetzung der Bevölkerung nach ihrer Herkunft.

Der demografische Wandel ist damit mehr als nur der zahlenmäßige Rückgang der Bevölkerung. Während einige Teilräume auch künftig mit einer steigenden Bevölkerungszahl rechnen können, wird die Alterung sämtliche Kommunen erfassen.

Die wesentlichen Einflussfaktoren auf die genannten Prozesse sind das Wanderungsgeschehen, d.h. Zu- und Abwanderungen, und die natürliche Bevölkerungsbewegung, d.h. Geburten und Sterbefälle. Darüber hinaus spielen gesellschaftliche Trends (z.B. Individualisierung) und der medizinisch-technische Fortschritt (z.B. hinsichtlich der Lebenserwartung) eine Rolle. Je nach Zusammenspiel der einzelnen Faktoren ist der demografische Wandel unterschiedlich ausgeprägt.

Der demografische Wandel hat zudem eine räumliche Dimension, da die einzelnen Faktoren je nach räumlicher Einheit - Stadt oder Gemeinde, Landkreis, Region, Bundesland - anders ausgeprägt sein können.