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Öffentliche Förderprogramme für Investitionen der gewerblichen Wirtschaft

Überblick

Finanzielle Förderungen gibt es unter anderem in den Bereichen:


Häufig gestellte Fragen


Regionalförderung

Voraussetzungen

Vorhaben in Industrie, Handwerk oder Dienstleistungsgewerbe können dann gefördert werden, wenn:

  • die Investitionen regionalwirtschaftlich bedeutsam sind
  • der Betrieb überregionalen Absatz erzielt
  • der Betrieb in den Gebieten der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur", einem ländlichen Gebiet nach Landesentwicklungsprogramm oder in einem EU-Fördergebiet ansässig ist (siehe Fördergebietskarte) (in den letzteren beiden Fällen muss das Unternehmen ein KMU-Unternehmen sein - kleines oder mittleres Unternehmen)
  • wenn die Finanzierungshilfen zur Durchfinanzierung notwendig sind

An dem Vorhaben muss ferner ein volks- und regionalwirtschaftliches und struktur- und arbeitsmarktpolitisches Interesse bestehen. Die Mindestinvestitionssumme beträgt: 250.000 Euro.

Förderungsart

Die Förderung (= Zuwendung) kann entweder als Investitionszuschuss oder als Zinszuschuss zur Verbilligung eines von der LfA Förderbank Bayern gegebenen Darlehens beantragt werden.
Weitere Informationen unter Investieren in Bayern.

Suche eines Industrie- oder Gewerbegrundstücks

Als zusätzlichen Service bieten unsere Ansprechpartner in Förderfragen und das BayStMWIVT Hilfestellung bei der Suche nach geeigneten Objekten.

Wer sich selbst umsehen will, findet hier einen Link zu SISBY, dem Standort-Informations-System der bayerischen Industrie- und Handelskammern (regionaler Ansprechpartner: IHK Regensburg).

Fremdenverkehrsförderung

Voraussetzungen

Vorhaben in der gewerblichen Fremdenverkehrswirtschaft werden gefördert, wenn der Betrieb in einem der folgenden Gebiete liegt:

  • Gebiet der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (siehe Fördergebietskarte)
  • Fremdenverkehrsgebiet entsprechend dem tourismuspolitischen Konzept der Staatsregierung (nur KMU) (siehe Fremdenverkehrsgebietskarte) und
  • ländliches Gebiet oder EU-Fördergebiet

Förderumfang

Gefördert werden vorrangig Verbesserungen des Angebots durch

  • Qualitätsanhebung
  • Modernisierung
  • Rationalisierung

in Ausnahmefällen auch Errichtungen oder Erweiterungen des Angebots.

Förderungsart

Die Förderung (= Zuwendung) kann entweder als Investitionszuschuss oder als Zinszuschuss zur Verbilligung eines von der LfA Förderbank Bayern gegebenen Darlehens beantragt werden.
Weitere Informationen unter Investieren in Bayern.

Anwendungsvorhaben (neue Technologien)

Voraussetzungen

Anwendungsvorhaben werden dann gefördert, wenn es sich um ein kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) handelt und in dem Betrieb eine neue Technologie eingeführt werden soll, die nicht vom Unternehmen selbst entwickelt wurde und die in der Branche noch neuartig ist. Für nähere Informationen wird gebeten, Kontakt mit der Landesgewerbeanstalt (Innovationsberatungsstelle Nordbayern) aufzunehmen. Weitere Informationen unter LfA Förderbank Bayern.



Häufig gestellte Fragen (Definition der KMU)


  • Kleinstunternehmen sind Unternehmen, die
    • weniger als 10 Mitarbeiter und
    • einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 2 Mio. Euro haben.
  • Kleine Unternehmen sind Unternehmen, die
    • weniger als 50 Mitarbeiter und
    • einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsummer  von höchstens 10 Mio. Euro haben.
  • Mittlere Unternehmen sind Unternehmen, die
    • weniger als 250 Mitarbeiter und
    • einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. Euro oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. Euro haben.

Die Schwellenwerte beziehen sich auf den letzten durchgeführten Jahresabschluss. Das Antrag stellende Unternehmen erwirbt bzw. verliert den KMU-Status erst dann, wenn es in zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren die genannten Schwellenwerte unter- bzw. überschreitet. Bei einem neu gegründeten Unternehmen, das noch keinen Abschluss für einen vollständigen Rechnungszeitraum vorlegen kann, werden die Schwellenwerte im laufenden Geschäftsjahr nach Treu und Glauben geschätzt.

Die Mitarbeiterzahl entspricht der Zahl der Jahresarbeitseinheiten  (JAE), d.h. der Anzahl der während eines Jahres beschäftigten Vollzeitarbeitnehmer. Teilzeitbeschäftigte und Saisonarbeiter werden nur entsprechend ihres Anteils an den JAE berücksichtigt.  Auszubildende sind nicht zu berücksichtigen. In die Mitarbeiterzahl gehen ein: Lohn- und Gehaltsempfänger, für das Unternehmen tätige Personen, die in einem Unterordnungsverhältnis zu diesem stehen und nach nationalen Recht Arbeitnehmern gleichgestellt sind sowie mitarbeitende Eigentümer und Teilhaber, die eine regelmäßige Tätigkeit in dem Unternehmen ausüben und finanzielle Vorteile aus dem Unternehmen ziehen.

Ein Unternehmen ist kein KMU, wenn 25% oder mehr seines Kapitals oder seiner Stimmrechte direkt oder indirekt von einer oder mehreren öffentlichen Stellen oder Körperschaften des öffentlichen Rechts einzeln oder gemeinsam kontrolliert werden, ausgenommen die unter Punkt 2 genannten öffentlichen Anteilseigner.

Unter "Subventionswert" versteht man den Vorteil, den ein Unternehmen aus der Förderung zieht. Bei Zuschüssen ist das die Höhe des Zuschusses im Verhältnis zu den förderfähigen Investitionen, bei zinsverbilligten Darlehen ist es der Zinsvorteil, der sich aus der Differenz zwischen Effektivzinssatz des Förderdarlehens und einem Nominalzins (sog. Referenzzinssatz - ermittelt durch die EU-Kommission errechnet.

 



Antragsformulare

siehe Downloads zum Themenbereich "Wirtschaft und Tourismus"

Ansprechpartner

Regionalförderung und Anwendungsvorhaben

Fremdenverkehrsförderung

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