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Qualifizierung des pädagogischen Personals in Kinderkrippen

Qualifizierungsoffensive der Regierung der Oberpfalz

Bayern benötigt nach Berechnung des Deutschen Jugendinstituts bis 2013 durchschnittlich Plätze für etwa 35 % der unter 3-jährigen Kinder.

Für den Ausbau der entsprechenden Betreuungsplätze stellt der Bund im Rahmen des "Investitionsprogramms 2008 – 2013" von insgesamt 2,15 Milliarden Euro allein Bayern 340 Millionen Euro zur Verfügung. Der Freistaat Bayern stockte diese Mittel um weitere 100 Millionen auf 440 Millionen Euro auf.

Bis 2013 sollen in Bayern 60.000 Betreuungsplätze durch Neu- und Umbauten für Kinder unter 3 Jahren entstehen. Abhängig von der jeweiligen Finanzkraft der Kommunen fördert der Freistaat Bayern zwischen 60 und 80 % der nach dem FAG zuweisungsfähigen Kosten.

Auch in der Oberpfalz schreitet der Ausbau der Krippen in großen Schritten voran.

Allein seit Beginn des Förderprogramms 2008 ist die Zahl von 23 Krippen, die unter das Förderprogramm fielen, auf momentan 152 Krippen, mit insgesamt 2513 Plätzen, gestiegen. Ca. 40 bis 50 Maßnahmen sind noch in Planung.

Daher darf neben der Quantität vor allem die Qualität der pädagogischen Arbeit in den Krippen nicht zu kurz kommen. Die Lernfähigkeit von Kindern unter 3 Jahren ist enorm. Deshalb muss das Personal in Krippen diesen Kindern vielfältige Entwicklungs- und Lernmöglichkeiten bieten und zudem die Eltern in allgemeinen Erziehungsfragen unterstützen. Das erfordert eine entsprechende Qualifikation des dort tätigen pädagogischen Personals.

Die pädagogischen Fachberaterinnen an der Regierung der Oberpfalz, Frau Dipl. Sozialpädagogin Claudia Schindlbeck und Frau Dipl. Sozialpädagogin Astrid Krüger haben sich daher die entsprechende Qualifizierung des pädagogischen Personals zum Ziel gesetzt. Als Referentin für diese Fortbildungsmaßnahme war Frau Dr. Dorothea Emmerl tätig, die in diesem Bereich mit großer Fachkompetenz überzeugen konnte.

Zertifikatübergabe am 13. Dezember 2010

24 Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen aus der gesamten Oberpfalz, die bereits in einer Krippe arbeiten oder zukünftig arbeiten werden, haben an der Bildungsmaßnahme teilgenommen. Zusätzlich zu ihrer täglichen Arbeit in den jeweiligen Einrichtungen hatten die Teilnehmerinnen neben der Präsenszeit von 12 Tagen Arbeitsunterlagen selbständig zu studieren, praktische Erprobungen durchzuführen, Beobachtungs-, Analyse- und Interpretationsaufgaben zu erfüllen und zum Abschluss eine einrichtungsspezifische Projektarbeit vorzubereiten und zu präsentieren. Dies erforderte viel Engagement und ein hohes Maß an Selbstdisziplin.

Foto der qualifizierten Kinderkrippenpflegerinnen
Zertifikatübergabe durch Frau Regierungspräsidentin Brigitta Bruner am 13.12.2010

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