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Förderprogramm "Nachhaltige Stromerzeugung durch Kommunen und Bürgeranlagen"

Das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat mit Bekanntmachung vom 07.08.2012 Richtlinien zur Durchführung des Bayerischen Förderprogrammes "Nachhaltige Stromerzeugung durch Kommunen und Bürgeranlagen" erlassen.

Überblick

Bei Kommunen und Bürgern besteht großes Interesse, aber auch oft erhebliche Unsicherheit, wie Ökoenergie-Projekte zielgerichtet angegangen werden können. Das neue Förderprogramm "Nachhaltige Stromerzeugung durch Kommunen und Bürgeranlagen" soll dazu beitragen, Hemmnisse in der schwierigen Entwicklungs- und Startphase von Ökoenergie-Projekten abzubauen und so den Ausbau von Ökoenergien in Bayern nachhaltig zu gestalten. Im Rahmen des Förderprogramms werden deshalb Vorprojekte, Machbarkeitsstudien und Beratung für die zu wählende Rechtsform für kommunale Anlagen und Bürgeranlagen in Bayern im Bereich Ökoenergien gefördert. Insgesamt stellt das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hierfür sechs Mio. Euro zur Verfügung.

Wer wird gefördert?

  • Kommunale Körperschaften und deren Zusammenschlüsse, Kommunalunternehmen, andere Körperschaften des öffentlichen Rechts,
  • Kapitalgesellschaften (GmbH etc.), Personengesellschaften (GbR, KG etc.), Einzelunternehmen, Mischformen (GmbH & Co. KG etc.), die als Unternehmensgegenstand den Betrieb einer Bürgeranlage zur Stromerzeugung aus nachhaltigen Energiequellen zum Ziel haben,
  • eingetragene Vereine, die als Vereinszweck den Betrieb einer Bürgeranlage zur Stromerzeugung aus nachhaltigen Energiequellen zum Ziel haben,
  • Genossenschaften mit dem Satzungszweck der Stromerzeugung aus nachhaltigen Energiequellen.

Was wird gefördert (Beispiele)?

  • Vorprüfung der Standorteignung im Hinblick auf Genehmigungsfähigkeit, wirtschaftlichen Betrieb, technische Machbarkeit, Netzanbindung etc.,
  • Wirtschaftlichkeitsberechnungen inkl. Aufstellung einer Gesamtkostenschätzung, der möglichen Förderungen und Finanzierungsvarianten, Ausarbeitung von Betriebsführungskonzepten,
  • Analyse und Beurteilung der zu wählenden Rechtsform im Hinblick auf Bürgerbeteiligung, Risiken, Haftung, steuerrechtliche Aspekte, Prospektpflicht etc..

Wie wird gefördert?

Gefördert wird projektbezogen (Projektförderung) durch anteilige Finanzierung der zuwendungsfähigen Ausgaben (Anteilfinanzierung). Die Förderung beträgt bis zu 40 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, bzw. bis zu 50 %, wenn das Projekt Bestandteil eines kommunalen oder regionalen Energiesparkonzeptes (Energienutzungsplan, Klimaschutzkonzept o. Ä.) ist.
Je Ökoenergie-Projekt sind bis zu 44.000 Euro Förderung möglich.

Wo kann ich einen Antrag stellen?

Die Abwicklung des Förderprogramms erfolgt im Regierungsbezirk Oberpfalz durch die Regierung der Oberpfalz. Die Antragsformulare stehen nachfolgend als Download zur Verfügung.

Anträge bitten wir an folgende Adresse zu richten:

Regierung der Oberpfalz
Sachgebiet 20
93039 Regensburg


Ansprechpartner