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Städtebauförderungsprogramme

Die Finanzhilfen der Städtebauförderung werden in verschiedenen Programmen gebündelt und für die Gemeinden bereitgestellt.


Die Programme werden jährlich entsprechend den aktuellen förderpolitischen Zielsetzungen, dem zur Verfügung stehenden Fördervolumen und dem angemeldeten Finanzierungsbedarf der Gemeinden neu aufgestellt, angepasst und fortgeschrieben.

Soweit es die Haushalte des Bundes, der Länder und der Europäischen Union zulassen, bemühen wir uns als verlässlicher Partner der Gemeinden die Finanzhilfen bedarfsgerecht bereitzustellen.

Informationen zur Städtebauförderung und zu den einzelnen Städtebauförderungsprogrammen finden Sie hier:
Internetseite Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Internetseite des Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr


Die Städtebauförderungsprogramme im Einzelnen:

Bayerisches Städtebauförderungsprogramm

Logo: Ort schafft Mitte.de

Das seit 1974 bestehende Bayerische Programm ist als ergänzendes landeseigenes Programm vor allem für kleinere Städte und Gemeinden im ländlichen Raum geeignet. Hier können neben den Gesamtmaßnahmen auch städtebauliche Einzelvorhaben gefördert werden, mit denen bereits wesentliche Ziele der städtebaulichen Erneuerung oder Entwicklung erreicht werden können.


Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramme

Soziale Stadt

Logo: Soziale Stadt

Seit 1999 richtet sich das Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt" an Gemeinden mit Stadt- und Ortsteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf. In diesen städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligte Quartieren sollen im Rahmen einer sozialen Stadtentwicklung durch Maßnahmen, die der Verbesserung des Wohnungsbestandes, der Schaffung neuer Wohnqualitäten und eine attraktive Gestaltung des Wohnumfeldes dienen, die Integration und der gesellschaftlichen Zusammenhalt im Quartier gestärkt werden. Der integrative Ansatz des Programms setzt verstärkt auf eine Partizipation und Kooperation aller Beteiligten.


Stadtumbau West

Mit dem erstmals 2004 aufgelegten Städtebauförderungsprogramm "Stadtumbau West" soll dem wirtschaftlichen und demographischen Strukturwandel durch städtebauliche Maßnahmen planvoll und vorausschauend entgegengewirkt werden. Die in diesem Programm geförderten Maßnahmen dienen in erster Linie der Revitalisierung von Industriebrachen, der Sanierung von Innenstädten mit hohem Gebäudeleerstand sowie der Konversion ehemals militärisch genutzter Flächen.

Leben findet Innenstadt - Aktive Stadt- und Ortsteilzentren

Logo: leben findet innen stadt.de

Das seit 2008 bestehende Programm "Leben findet Innenstadt - Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" dient zur Vorbereitung und Durchführung von Gesamtmaßnahmen zur Erhaltung und Entwicklung der zentralen Versorgungsbereiche als Standorte für Wirtschaft, Kultur sowie als Orte zum Wohnen, Arbeiten und Leben. Es zielt auf ein verstärktes privates Engagement und eine erhöhte Investitionstätigkeit in bayerischen Stadt-, Orts- und Stadtteilzentren ab. Im Rahmen öffentlich-privater Kooperationen arbeiten sie gemeinsam mit der örtlichen Wirtschaft, Immobilieneigentümern und Bürgern an der Aufwertung ihrer Stadt- und Ortszentren. Als neues Instrument unterstützt ein öffentlich-privater Projektfonds zusätzlich die Zusammenarbeit vor Ort.

Weitere Informationen zum Programm Leben findet Innenstadt - Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" findet Sie auch auf der Internetseite www.lebenfindetinnenstadt.de

Städtebaulicher Denkmalschutz

Das seit 2009 eingeführte Städtebauförderungsprogramm hat zum Ziel, bau- und kulturhistorisch wertvolle Stadt- oder Ortskerne auf breiter Grundlage zu sichern und zu erhalten. Neben der Revitalisierung von historischen und denkmalwerten Einzelgebäuden stehen auch die Stadtreparatur und der Erhalt historischer Ortsstrukturen im Vordergrund. Die historischen Zentren sollen sich zu lebendigen Orten entwickeln, die für Wohnen, Arbeit, Kultur und Freizeit gleichermaßen attraktiv sind und sowohl Einwohner als auch Besucher anziehen.

Kleinere Städte und Gemeinden

Das 2010 aufgelegte Programm wendet sich vor allem an Kommunen im ländlichen Raum und will dort insbesondere die überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke zur Sicherung und Stärkung der öffentlichen Daseinsvorsorge fördern. Antragsberechtigt sind vor allem kleinere Städte, Märkte und Gemeinden in dünn besiedelten, von Abwanderung bedrohten oder vom demographischen Wandel betroffenen Gebieten vorrangig in strukturschwachen und sonstigen ländlichen Räumen.

EU-Programm

Flagge der Europäischen Union

Förderungen im Rahmen der aktuellen Förderperiode 2014-2020 der EFRE-Förderung mit dem Schwerpunkt integrierter Stadt-Umland-Entwicklungen erfolgen auf Basis eines zweistufigen Auswahlverfahrens.
Auf Grundlage - in interkommunaler Zusammenarbeit erarbeiteter - "integrierter räumlicher Entwicklungskonzepte (IRE)" wurden in der Oberpfalz 6 Entwicklungskonzepte ausgewählt, deren Umsetzung in den nächsten Jahren gezielt unterstützt werden soll.

Struktur- und Härtefonds

Der Ministerrat hat in seiner Sitzung am 23. März 2010 eine Nachfolgeregelung für die ausgelaufene Sonderförderung in Hochfranken und den Grenzlandkreisen zur tschechischen Republik beschlossen. Mit der neuen Härtefallregelung wird es jetzt landesweit struktur- und finanzschwachen Städten und Gemeinden erleichtert, in Einzelfällen für ausgewählte, regional besonders strukturwirksame städtebauliche Erneuerungsprojekte einen erhöhten Fördersatz von bis zu 80 Prozent zu erhalten. Die für alle Städtebauförderungsprogramme geltende Regelung gilt ab 1. Juni 2010.

 

 
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