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Presseinfo

Nr. 040: 20.05.2019 
Süddeutsche Preisprüfer tagen in der Oberpfalz

Regensburg. Was kostet die Welt? Oder genauer: Was kosten Leistungen, die ein öffentlicher Auftraggeber bestellt, für die sich aber nur schwer ein Preis finden lässt – sei es, weil nur der öffentliche Auftraggeber diese Leistung nachfragt oder nur eine Firma diese Leistung anbietet? Dieser und vielen weiteren Fragen gingen Experten aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Thüringen bei der Süddeutschen Preisprüfertagung nach, die dieses Frühjahr an der Regierung der Oberpfalz – und damit insgesamt zum sechsten Mal in der Oberpfalz - stattfand. Bis ins Jahr 1955 zurück reicht die Tradition dieser gemeinsamen Tagung der Preisbildungs- und Preisüberwachungsstellen. Anlass war damals eine im Jahr 1954 in Kraft getretene Verordnung über die Preise bei öffentlichen Aufträgen.

„Die Preisprüfer sind ein unverzichtbarer Vermittler zwischen den Interessen der öffentlichen Auftraggeber und der Industrie“, bekräftigte Regierungsvizepräsident Christoph Reichert, der die rund 30 Experten an der Regierung der Oberpfalz begrüßte. „Sie stärken sowohl die öffentlichen Auftraggeber, indem Sie sie vor zu hohen Preisen schützen. Sie stärken aber auch die Industrie, indem Sie als unabhängiger Gutachter den preisrechtlich höchstzulässigen Preis dokumentierten.“ Das Spektrum der zu prüfenden Leistungen gestaltet sich dabei äußerst vielfältig.

„Ziel der dreitägigen Veranstaltung ist es, sich mit den Kolleginnen und Kollegen zu diversen Themen konstruktiv auszutauschen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen – zum Beispiel darüber, wie die Verordnung in konkreten Fällen angewendet werden kann“, so Günter Wittmann, Leiter der Preisbildungs- und Preisüberwachungsstelle an der Regierung der Oberpfalz.

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