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Presseinfo

Nr. 083: 19.07.2017 
Regierungspräsident Bartelt informiert sich über jahrgangskombinierte Grundschulklasse in Weiden

Weiden. Regierungspräsident Axel Bartelt besuchte die Grundschule am Hammerweg und die Albert-Schweitzer-Grundschule in der Stadt Weiden. Ziel der Besuche war es, sich persönlich einen Eindruck von zeitgemäßem Unterrichten in jahrgangskombinierten Klassen sowie Übergangsklassen zu verschaffen.

In einer Mathematikstunde in der jahrgangskombinierten Klasse 3/4 an der Grundschule am Hammerweg konnte der Klassenleiter Johannes Arndt beeindruckend aufzeigen, wie sich der bewusste Umgang mit der Jahrgangsmischung durch passgenaue methodisch-didaktische Konzepte positiv auf den Lernzuwachs der Kinder auswirkt.

Denn Lernen in jahrgangsübergreifenden Gruppen entspricht in vielerlei Hinsicht der Alltagssituation der Schülerinnen und Schüler in ihrem Lebensumfeld. Lernen findet in Interaktion, Kooperation und Kommunikation mit anderen statt, Themen und Aufgabenstellungen sind so offen und vielfältig, dass sie auf dem jeweiligen Leistungsniveau bearbeitet werden können.

Regierungspräsident Axel Bartelt war beeindruckt: „Die Kinder der Hammerwegschule bewiesen in dieser Unterrichtsstunde, wie gut sie – trotz oder gerade aufgrund ihres unterschiedlichen Alters - von- und miteinander lernen. Nicht selten kann der Drittklässler dem Viertklässler erklären, mit welchen Strategien z.B. eine Aufgabe in Mathematik gelöst wird.“

Im Anschluss konnte sich Regierungspräsident Axel Bartelt an der Albert-Schweitzer-Grundschule ein Bild von der täglichen Praxis in einer Übergangsklasse machen. Stefanie Scheiber, die Lehrkraft der Übergangsklasse 2-4, bewies mit den ihr anvertrauten elf Kindern aus fünf Nationen überzeugend, wie Sprachlernen in der täglichen Unterrichtsarbeit funktioniert. In aktuell 78 Übergangsklassen im Regierungsbezirk Oberpfalz werden Schülerinnen und Schüler mit nichtdeutscher Herkunftssprache durch ein spezielles Unterrichtsangebot auf den Wechsel in die Regelklasse vorbereitet. In der Stadt Weiden wurden im Schuljahr 16/17 erstmals drei Übergangsklassen gebildet. Seit dem Schuljahr 12/13 hat sich die Anzahl der Übergangsklassen im Regierungsbezirk mehr als verfünffacht. Aktuell werden rund 1.100 Schülerinnen und Schüler in diesen Klasse unterrichtet.

Die bayerische Staatsregierung fördert Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund frühzeitig intensiv. Diese Förderung beginnt mit den „Vorkursen Deutsch 240“ bereits im vorschulischen Bereich und findet neben den Übergangsklassen zum Beispiel in Deutschförderklassen und Deutschförderkursen ihre Fortsetzung.

Um die Qualifikation der Lehrkräfte zu unterstützen, bietet die Regierung der Oberpfalz im Rahmen der Regionalen Lehrerfortbildung unter anderem eine Lehrgangsreihe im Bereich „Deutsch als Zweitsprache“ an, die mit einem Zertifikat abgeschlossen wird. Im Mai 2017 ist bereits die fünfte Lehrgangsreihe gestartet.

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Bildunterschrift: Regierungspräsident Axel Bartelt (hinten 4.v.r.), Bürgermeister der Stadt Weiden Jens Meyer (hinten 3. v.r.), Schulamtsdirektorin Christine Söllner (hinten 2.v.r.), Schulleiterin der Grundschule am Hammerweg Gisela Sparrer (hinten 1.v.r.) mit dem Klassenleiter Johannes Arndt (1.v.l) und seiner jahrgangskombinierten Klasse 3/4. Foto: Regierung der Oberpfalz

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Bildunterschrift: Regierungspräsident Axel Bartelt (Dritter von links) erkannte überaus positive Signal beim wichtigen Thema Integration und der Vermittlung von Deutschkenntnissen in der Übergangsklasse an der Albert-Schweitzer-Grundschule Weiden in der Aussprache mit Lehrerin Stefanie Scheiber (Zweite von rechts) und den Gesprächsteilnehmern (von links): Bürgermeister Jens Meyer von der Stadt Weiden, Regierungsschulrätin Susanne Knorr, Rektorin Evelyn Dineiger, Schulamtsdirektorin Christine Söllner und Konrektorin Martina Werner. Foto: Dobmeier

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