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Presseinfo

Nr. 060: 13.06.2017 
Dienstbesprechung der Schulbeauftragten für Flüchtlingsbeschulung in der Regierung der Oberpfalz

Regensburg. Die Regierung der Oberpfalz organisierte eine Dienstbesprechung mit 18 Schulbeauftragten für Flüchtlingsbeschulung aus der gesamten Oberpfalz. Die Schulbeauftragten sind an Berufsschulen, Wirtschaftsschulen und beruflichen Oberschulen für die Flüchtlingsbeschulung zuständig. Neben den Schulbeauftragten nahmen auch die Bildungskoordinatoren aus Cham, Neumarkt, Regensburg und Schwandorf an der Veranstaltung teil.

Schwerpunkt der Veranstaltung war die Vernetzung zwischen den Teilnehmern sowie die Erörterung aktueller Themen, wie zum Beispiel die Entwicklung der Klassenzahlen und die Chancen auf einen Übergang in einen Beruf sowie die anschließende Integration und Förderung von Schülern mit Migrationshintergrund in Fachklassen an den Berufsschulen.

Im Herbst 2016 wurden oberpfalzweit 124 Schüler aus 8 Berufsintegrationsklassen entlassen. Davon nahmen 44,35 Prozent eine Ausbildung auf. Die angestrebten Berufe waren breit gefächert, vom Kfz-Mechatroniker über Bäcker bis zum Verkäufer. Im Juli 2017 wird sich die Zahl der Absolventen mehr als verdreifachen: etwa 400 Schüler aus 27 Berufsintegrationsklassen werden nach insgesamt zwei Jahren die Schule abschließen. Mit dem erworbenen Mittelschulabschluss wird wieder ein großer Teil vom Ausbildungs- und Arbeitsmarkt aufgenommen werden.

Außerdem tauschten sich die Schulbeauftragten über die Durchführung von Projekten, beispielsweise die Organisation von interkulturellen Tagen mit Schülern der Berufsintegrationsklassen, aus. Im Rahmen dieser Projekte begegnen sich Flüchtlinge und Schüler aus den Fachklassen und knüpfen Kontakte.

Die Koordinatorinnen für Berufsintegration an der Regierung der Oberpfalz, Christine Bucher, Martina Englhardt-Kopf und Susanne Stelzenberger stellten auch das umfangreiche Fortbildungsprogramm der Regierung der Oberpfalz vor, das dazu beitragen soll, die Lehrkräfte bei ihrer täglichen Arbeit mit den Flüchtlingen bestmöglich zu unterstützen. Beispielsweise werden bei einer Fortbildung über Alphabetisierung die Lehrkräfte geschult, wie man Schülern aus dem arabischen Sprachraum die lateinische Schrift beibringt.

Darüber hinaus fand ein Vortrag zum Thema „Islamismus/Salafismus“ von einem Mitarbeiter des Bayerischen Landesamts für Verfassungsschutz statt. Der Referent sensibilisierte die Teilnehmer für die Unterschiede zwischen Islam, Islamismus und Salafismus und zeigte anhand eines Fallbeispiels den Radikalisierungsprozess eines Jugendlichen auf. Er gab den Schulbeauftragten wertvolle Tipps und nannte Ansprechpartner, die die Schulen bei Prävention und Deradikalisierung unterstützen.

Das Internetportal www.antworten-auf-salafismus.de

des bayerischen Netzwerks bietet für Eltern, Fachkräfte und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eine neue Informationsplattform. Dort wird unter anderem leicht verständlich über die Gefahren salafistischer Propaganda aufgeklärt.

Anlage: Bild

Bildunterschrift: Walter Schütz, Sachgebietsleiter Berufliche Schulen I an der Regierung der Oberpfalz (2. Reihe, 12.v.r.) mit den Koordinatorinnen für Berufsintegration Christine Bucher (1. Reihe 2.v.l.), Martina Englhardt-Kopf (2. Reihe 1. v.r.) und Susanne Stelzenberger (2.v.l.)

Foto: Regierung der Oberpfalz

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