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Presseinfo

Nr. 022: 20.03.2017 
Digitalbonus.Bayern unterstützt die digitale Transformation kleiner und mittlerer Unternehmen

Regensburg. In Regensburg trafen sich Vertreter der sieben bayerischen Bezirksregierungen, des Wirtschaftsministeriums sowie der LfA Förderbank Bayern, um ein erstes Fazit des seit 18. Oktober 2016 laufenden Förderprogramms Digitalbonus.Bayern zu ziehen. Regierungspräsident Axel Bartelt begrüßte die Teilnehmer und betonte die Bedeutung des Programms für das Schritthalten kleiner und mittlerer Unternehmen im Zuge der rasch fortschreitenden Digitalisierung: „Diverse Studien belegen, dass insbesondere kleine und mittlere Unternehmen hier häufig noch Nachholbedarf haben. Deshalb sind es gerade die KMU, die von einer digitalen Transformation in besonderem Maße profitieren können. Durch das neue Förderprogramm erhoffe ich mir entscheidende Impulse. Ich kann alle Unternehmerinnen und Unternehmer in der Oberpfalz nur ausdrücklich ermuntern, die Förderung in Anspruch zu nehmen, um die eigene Digitalisierung effektiv voranzutreiben.“

Die Digitalisierung ist der Motor der Zukunft und gerade für Unternehmen wichtig, da sie nicht nur Arbeitsprozesse erleichtert, sondern auch neue Geschäftsmodelle ermöglicht. Dadurch eröffnen sich ungeahnte Perspektiven: Arbeitsplätze in Bayern und der Oberpfalz bleiben erhalten, neue Arbeitsplätze werden geschaffen. Mit dem neuen Förderprogramm verdeutlicht der Freistaat Bayern nicht nur die Bedeutung der Digitalisierung, vielmehr wird auch deren Ausbau nachhaltig unterstützt.

Erste Zahlen bestätigen den erfolgreichen Start des Förderprogramms: Bayernweit gingen bis Ende Februar bereits über 900 Anträge aus dem Handwerk, dem verarbeitenden Gewerbe, dem Handel sowie vielen weiteren Branchen ein – mehr als 130 dieser Anträge stammen aus der Oberpfalz. Der Digitalbonus unterstützt Unternehmen darin, ihre Produkte, Prozesse und Dienstleistungen durch IKT-Hard- und -Software zu digitalisieren und ihre IT-Sicherheit zu verbessern. Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einer Betriebsstätte in Bayern. Die Unternehmerinnen und Unternehmer haben bis Ende 2020 die Möglichkeit, ihr Unternehmen für die Anforderungen des komplexen Digitalzeitalters zu rüsten und den entsprechenden Antrag unter www.digitalbonus.bayern zu stellen.

In den ersten fünf Monaten seit Programmstart lag den bayerischen Unternehmen häufig die Verbesserung ihrer IT-Sicherheit in Verbindung mit moderner und ausfallsicherer Hard- und Software am Herzen. Bei der Digitalisierung von Unternehmensprozessen – wie etwa dem Umstieg auf ein „papierloses Büro“ – hält die digitale Welt nun auch bei einem Handwerksbetrieb kleiner und kleinster Größe Einzug. Für die zunehmende Vernetzung von Materialwirtschaft, Finanzwesen, Personalwirtschaft und Produktion bietet sich die Anschaffung branchenspezifischer Softwarelösungen an. In diese Richtung entwickelte sich beispielsweise auch ein seit über 40 Jahren eigentümergeführtes Familienunternehmen aus der Stahl- und Metallbauindustrie: Trotz hoher Qualitätsstandards im Unternehmen bestanden in der Auftragsabwicklung diverse Fehlerquellen. Grund hierfür war, dass relevante Daten und Informationen nur dezentral zur Verfügung standen bzw. personengebunden waren und somit nicht allen Beteiligten gleichzeitig zur Steuerung und Planung vorlagen. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, wurde mit Unterstützung des Digitalbonus eine ganzheitliche Softwarelösung implementiert, welche nun die einzelnen Abteilungen und Unternehmensbereiche vernetzt – angefangen von der Erstkalkulation bis hin zur Endabrechnung. Im Ergebnis ist das Unternehmen jetzt "papierlos glücklich".

Anlage: Bild

Bildunterschrift: "Treffen zum Förderprogramm Digitalbonus.Bayern in der Regierung der Oberpfalz"

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