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Presseinfo

Nr. 041: 22.03.2016 
Kindergärten in der Oberpfalz können noch besser werden

Erstes Vernetzungstreffen mit den neuen Pädagogischen Qualitätsbegleiterinnen an der Regierung der Oberpfalz

Regensburg. „Unter dem Strich geht es uns allen um das Gleiche: das Wohl der Kinder und eine hohe Qualität in den Kindertageseinrichtungen“, sagte Diplom-Sozialpädagogin Astrid Krüger von der Regierung der Oberpfalz vor Vertretern der oberpfälzischen Jugendämter und den neu ins Leben gerufenen Pädagogischen Qualitätsbegleiterinnen (PQB’s). Krüger und ihre Kollegin, Diplom-Sozialpädagogin Kerstin Klinger, leiten die pädagogische Fachberatung der Regierung der Oberpfalz, der die Oberaufsicht über rund 650 Kindertageseinrichtungen in der Oberpfalz obliegt. Knapp ein Jahr nach dem Beginn des bayerischen Modellversuchs „Pädagogische Qualitätsbegleitung in Kindertageseinrichtungen“ hatten sie zu einem Vernetzungstreffen eingeladen, um erste Erfahrungen auszutauschen und die Kooperation untereinander zu fördern.

Der Modellversuch PQB wurde 2015 vom Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration (StMAS) in Zusammenarbeit mit dem Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) initiiert. Ziel des auf vier Jahre angelegten Projekts ist es, ein dauerhaftes und effektives Unterstützungssystem in den Kindertageseinrichtungen zu etablieren, das deren Qualität sichert und weiterentwickelt. Bayernweit sind deshalb 80 qualifizierte PQB’s im Einsatz, davon sieben in der Oberpfalz. Für die Kindertagesstätten ist dieses Angebot kostenlos und freiwillig. Entscheidet sich eine Einrichtung für die Teilnahme am Modellversuch, beraten und coachen die PQB’s, selbst alle Erzieherinnen, das Team direkt vor Ort. Dabei orientieren sie sich an den spezifischen Bedürfnissen und Fragestellungen der jeweiligen Einrichtung.

Wie die Erfahrungsberichte der oberpfälzischen PQB’s zeigten, geht es um die Unterstützung in ganz unterschiedlichen Themenbereichen: Die Bandbreite reiche von alltäglichen Fragen, wie der Gestaltung des gemeinsamen Mittagessens, der Beteiligung der Kinder an der Erstellung des Speiseplans oder der Raumgestaltung bis hin zu umfassenden Herausforderungen, wie zum Beispiel der Frage, wie Inklusion im Kindergarten gelingen kann. Hier können die PQB’s von außen neue Impulse geben und Möglichkeiten aufzeigen. „Wichtig ist, dass man nichts einfach überstülpt, sondern auf Augenhöhe berät und begleitet. Die Lösungen müssen in einer vertrauensvollen Atmosphäre gemeinsam erarbeitet werden“, sagt Birgit Zeitler von der Frühförderstelle in Neumarkt. Seit September 2015 ist sie als PQB in der Stadt und dem Landkreis Neumarkt aktiv und betreut dort trägerübergreifend 20 Einrichtungen.

Nicht nur die PQB’s, auch die pädagogische Fachberatung der Regierung erlebt eine positive Resonanz auf den Modellversuch. „Es freut mich sehr, dass der Modellversuch in der Oberpfalz gut angenommen wird. Bei einem Schnupperpraktikum in einem Kindergarten bin ich selbst im Rahmen der Aktion Rollentausch zwei Stunden in die Rolle eines Erziehers geschlüpft. Seitdem habe ich noch mehr Respekt vor der Arbeit, die die Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen täglich leisten. Die Wertschätzung für diesen sehr verantwortungsvollen Beruf ist in der Gesellschaft immer noch nicht hoch genug“, betont Regierungspräsident Axel Bartelt. Um den Austausch zwischen den Jugendämtern in der Region, der Regierung und den PQB’s zu intensivieren und Kooperationsmöglichkeiten zu nutzen, sollen zudem in Zukunft regelmäßig Vernetzungstreffen bei der Regierung der Oberpfalz stattfinden.

Was hat die Regierung der Oberpfalz mit Kindertagesstätten zu tun?

Die Regierung der Oberpfalz ist in direkter Aufsicht für die Kindertageseinrichtungen der kreisfreien Städte Amberg, Weiden und Regensburg zuständig. Die Aufsicht über die sog. „sonstigen Einrichtungen“ und über die Ferienbetreuungsmaßnahmen obliegt ebenfalls der Regierung Oberpfalz. Die pädagogische Fachberatung erstreckt sich über die sieben Jugendämter der Landkreise. Diese wiederum haben die Aufsicht über die in ihrem Zuständigkeitsgebiet befindlichen Kindertageseinrichtungen.

Weitere Infos unter:

www.regierung.oberpfalz.bayern.de/leistungen/familie/index.htm

Anlage: Bild

Bildunterschrift: Die Diplom-Sozialpädagoginnen Astrid Krüger (vordere Reihe, sechste von rechts) und Kerstin Klinger (vordere Reihe, dritte von rechts) hatten die neuen Pädagogischen Qualitätsbegleiterinnen und Vertreter der Jugendämter zu einem Vernetzungstreffen eingeladen.

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Pressestelle der Regierung der Oberpfalz
Briefanschrift: 93039 Regensburg, Dienstgebäude: Emmeramsplatz 8
Pressesprecher: Markus Roth (Telefon: 0941 5680-1105 oder -1195)
Vertreterin: Kathrin Kammermeier (Telefon: 0941 5680-1152)
Telefax: 0941 5680-1106
E-Mail: presse@reg-opf.bayern.de
Internet: www.regierung.oberpfalz.bayern.de

 
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