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Presseinfo

Nr. 034: 02.03.2016 
Gefahrgüter sicher transportieren

Gewerbeaufsichtsamt überprüft Umgang mit Gefahrgut in Kliniken und Labors

Im Bereich des Gesundheitswesens gibt es eine Vielzahl an gefährlichen Stoffen, die täglich zwischen den verschiedensten Einrichtungen hin und her befördert werden müssen. Bei diesen sogenannten Gefahrgütern reicht die Palette von Gasen zu medizinischen Zwecken über Blutproben, Abfällen oder medizinischen Produkten, die kontaminiert sein können bis hin zu Kulturen mit hoch infektiösen Viren.

Gerade im Zeichen der fortschreitenden strukturellen Änderungen und Entwicklungen im Gesundheitsbereich, wie dem Zusammenlegen von Krankenhäusern oder Auslagern von Laborbereichen, ist dem Transport dieser Gefahrgüter im öffentlichen Straßenverkehr ein erhöhtes Augenmerk zu widmen. Zum Schutz von Mensch und Umwelt gibt es ein europäisches gesetzliches Regelwerk, das sich insbesondere mit der Einstufung, der Verpackung und Kennzeichnung sowie der Beförderung derartiger Gefahrgüter im Straßenverkehr beschäftigt. Für die Überwachung der Einhaltung dieser Vorschriften, z.B. dem Versand hochkonzentrierter Pharmazeutika oder potentiell infektiöser Stoffe, in den entsprechenden Einrichtungen des Gesundheitswesens ist in Bayern die Gewerbeaufsicht zuständig.

Um den Sicherheitsstandard, den die Bürger von der Anwendung dieser Vorschriften erwarten dürfen, zu überprüfen, hat sich die bayerische Gewerbeaufsicht entschlossen, im Rahmen ihrer Überwachungsaufgabe Krankenhäuser, Labore, Kliniken oder auch Großpraxen in einem gesonderten Programm auf die Einhaltung der geltenden Gefahrgutvorschriften hin zu überprüfen. Das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung der Oberpfalz koordiniert als Kompetenzzentrum die bayernweite Durchführung des Kontrollprogramms. Neben dem Kontrollaspekt wird den aufgesuchten Einrichtungen in Beratungsgesprächen auch Hilfestellung geboten, wie eventuell bestehenden Defiziten in der Umsetzung der Bestimmungen begegnet werden kann. Diese speziellen Überprüfungen beginnen in den nächsten Tagen und werden voraussichtlich ein halbes Jahr umfassen.

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