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Presseinfo

Nr. 021: 03.02.2016 
Fischottermanagement: Regierung holte die Beteiligten an einen Tisch

Axel Bartelt: Teichwirtschaft erhalten und Fischotter schützen

Regensburg. Die Regierung der Oberpfalz hat zu einer Besprechung zur Fortführung des Fischottermanagementplanes eingeladen. Gekommen waren die Landräte und zuständigen Sachbearbeiter der vom Vorkommen des Fischotters besonders betroffenen Landkreise Cham, Schwandorf und Tirschenreuth, Vertreter von Fischereiverbänden, des Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, des Landesamtes für Landwirtschaft und des Bezirks Oberpfalz.

Regierungspräsident Axel Bartelt betonte, dass durch die geplanten staatlichen Maßnahmen des Fischottermanagements sowohl dem Erhalt der Teichwirtschaft in der Oberpfalz als auch dem Schutz des Fischotters Rechnung getragen werden soll. Der Fischottermanagementplan soll im Jahr 2016 mit folgenden Maßnahmen fortgeführt werden: Entschädigungen für vom Fischotter verursachte Schäden, Ausweitung des Fischottermonitorings, Förderung von baulichen Maßnahmen zum Schutz der Teiche und Etablierung eines Fischotterbeauftragten zur Beratung der Teichwirte.

Fischotter verursachen durch ihr Jagd- und Fressverhalten hohe Fischverluste in der Teichwirtschaft. Oberpfälzer Teichwirte hatten ihre Probleme an den Regierungspräsidenten herangetragen. Regierungspräsident Axel Bartelt hatte seine Unterstützung zugesichert, um den Erhalt der Fischzucht und Teichwirtschaft in der Oberpfalz zu sichern. Die Teichwirtschaft ist eine jahrhundertealte Tradition und prägt mit ihren reizvollen Seen das typische Landschaftsbild vor allem in der nördlichen und mittleren Oberpfalz. „Diese Landschaft wollen wir auch für die künftigen Generationen erhalten“, betonte der Regierungspräsident.

Der Fischotter war in Bayern schon nahezu ausgestorben. In den letzten Jahren hat sich der Bestand in den ostbayerischen Gebieten wieder deutlich stabilisiert und zeigt auch eine gewisse Ausbreitungstendenz in das Vorland. Der Eurasische Fischotter erfährt durch das Bundesnaturschutzgesetz strengen Schutz. Mit den geplanten Maßnahmen soll auch die Akzeptanz des Fischotters gefördert werden.

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