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Presseinfo

Nr. 186: 03.12.2015 
"Ostbayernring - Ersatzneubau 380-kV-Leitung Redwitz - Schwandorf" der Tennet TSO GmbH

Einleitung des Raumordnungsverfahrens am 30. November 2015

Die Firma Tennet TSO GmbH plant, ihr überregionales Stromnetz durch einen Ersatzneubau der bestehenden Höchstspannungsleitung Ostbayernring auf der Strecke von Schwandorf bis nach Redwitz (Oberfranken) zu erweitern. Für das Vorhaben besteht gemäß Bundesbedarfsplangesetz vom 23.07.2013 (BBPlG) aus energiewirtschaftlichen Gründen ein vordringlicher Ausbaubedarf.

Die geplante 380-kV-Leitung hat eine Länge von ca. 185 km und verläuft überwiegend parallel zur Bestandsleitung. In Bereichen, in denen eine unmittelbare Anlehnung an die bestehende Leitung nicht möglich bzw. nicht sinnvoll ist, wurden vom Vorhabenträger mehrere Trassenvarianten vorgelegt.

Die Bestandsleitung wird nach Inbetriebnahme des Ersatz-Neubaus zurückgebaut.

Der Regierung der Oberpfalz wurde die Federführung bei der Durchführung des Raumordnungsverfahrens übertragen. Die Regierung von Oberfranken wird die Anhörung für den in ihrem Zuständigkeitsbereich liegenden Trassenbereich durchführen.

Das Raumordnungsverfahren bewertet die raumbedeutsamen Auswirkungen der Maßnahme unter überörtlichen Gesichtspunkten und prüft, welche der vorgeschlagenen Trassenvarianten raumverträglich sind. An das Raumordnungsverfahren schließt ein (ebenfalls unter Trägerschaft der Regierungen laufendes) Planfeststellungsverfahren an, in dem u.a. die Feintrassierung der Leitung, die Bewertung privatrechtlicher Belange und die endgültige Genehmigung erfolgen.

Die Planungsunterlagen werden ab Anfang Dezember etwa einen Monat lang in den Gemeinden öffentlich ausgelegt. Die genauen Daten geben die Städte und Gemeinden noch bekannt. Die Unterlagen sind ab sofort auch im Internet zu finden unter http://www.regierung.oberpfalz.bayern.de/leistungen/landesplanung/recht/rov/rov.htm .

Die beteiligten Behörden, Verbände, Organisationen, Städte und Gemeinden sowie die Öffentlichkeit können sich bis zum 29. Januar 2016 zum Vorhaben äußern.

Stellungnahmen der Bürger zum Vorhaben sind an die jeweilige Gemeinde zu richten, die diese dann gebündelt an die Regierung der Oberpfalz weiterleitet.

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