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Presseinfo

Nr. 153: 09.10.2015 
Regierungspräsident besuchte "Sizilien der Oberpfalz"

Der Markt Schierling ist in vielen Bereichen vorbildlich

Schierling. (Ropf) Ein seit langem geplanter Besuch führte Regierungspräsident Axel Bartelt bei Kaiserwetter in den Markt Schierling, die südlichste Gemeinde der Oberpfalz, das sogenannte "Sizilien der Oberpfalz". Auf Einladung von Bürgermeister Christian Kiendl besichtigte der Regierungspräsident insbesondere das vor kurzem fertiggestellte Geschäfts- und Bürgerhaus in der Ortsmitte. Die Regierung der Oberpfalz bezuschusste im Rahmen der Städtebauforderung die Entwicklung des Marktes Schierling in den letzten 15 Jahren mit rund 3,9 Millionen Euro. "Der Markt Schierling setzt mit seiner Innenentwicklung auf einen lebendigen Ortskern, was wir unter städtebaulichen Gesichtspunkten sehr begrüßen", betonte Bartelt. Schierling kam erst 1972 durch die Gebietsreform von Niederbayern zur Oberpfalz. "Wir arbeiten eng mit der Regierung der Oberpfalz zusammen und fühlen uns wohl in der Oberpfalz", betonte Bürgermeister Christian Kiendl.

Gemeinsam mit Geschäftsleiter Fritz Wallner informierte er den Regierungspräsidenten über die Meilensteine der Gemeinde der letzten Jahre. Bereits 1999 startete der Markt einen Stadtmarketingprozess um den Markt gemeinsam mit den Bürgern weiterzuentwickeln. Ein wichtiger Meilenstein für die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung von Schierling war 2011 die Einweihung der doppelspurigen Bundesstraße B15neu, die einen wichtigen Standortfaktor für die Ansiedlung von neuen Unternehmen darstellt. Heute kann Schierling eine Reihe von großen mittelständischen Unternehmen beheimaten, darunter beispielsweise Webasto, Holmer und SMP, Laabertaler Heil- und Mineralquellen und Kössinger. Mit der Firma Schirmbeck gibt es in Schierling auch eine Recyclingfirma für Glas, die bayernweit einmalig ist. Der Markt Schierling hat die ansässigen Unternehmen immer unterstützt. Dies war einer der Gründe dafür, dass der Markt im März 2015 mit dem Bayerischen Qualitätspreis ausgezeichnet wurde.

Bei einem gemeinsamen Ortsrundgang mit Bürgermeister, Geschäftsleiter Fritz Wallner, Bauamtsleiter Manuel Kammermeier und Kämmerer Adolf Wallner wurden neben dem Geschäfts- und Bürgerhaus im Ortskern auch das RKT-Seniorenheim, die Tagespflegestation des Roten Kreuzes und das älteste Schulhaus Deutschlands besichtigt. Ortsheimatspfleger Georg Schindlbeck führte in historischem Gewand durch das rund 400 Jahre alte Schulhaus, das auch gerne als Ort für Trauungen genutzt wird. Der Bürgermeister hob die enge Verknüpfung mit der Regierung hervor, die vor allem bei der Städtebauförderung seit gut 15 Jahren sehr gut sei. "Die Regierung ist ein ganz wichtiger Partner für die Gemeindeentwicklung!", so Kiendl.

Anschließend unternahm der Regierungspräsident eine Rundfahrt durch das 77 Quadratkilometer große Gemeindegebiet und besuchte unter anderem das Löwendenkmal bei Eggmühl, das an die Schlacht Napoleons 1809 gegen Österreich erinnert. Der Markt Schierling pflegt heute eine aktive Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Penmarch. Penmarch liegt an der bretonischen Atlantikküste und ist Heimat des Leuchtturmes "Phare d'Eckmühl", der dort an die Schlacht von Eggmühl erinnert.

Auch das aktuelle Thema Asyl sprach der Regierungspräsident bei seinem Besuch an und warb für eine gerechte Verteilung von Asylbewerbern. In Schierling sind derzeit 62 Personen untergebracht, in der Oberpfalz rund 9.200. "Wir brauchen eine gerechte Verteilung in Europa, in Deutschland, in Bayern, in der Oberpfalz und auch in den Gemeinden", forderte der Regierungspräsident und bedankte sich dabei ausdrücklich beim Markt Schierling für die Aufnahme von Asylbewerbern und vor allem bei den ehrenamtlichen Helfern für die Betreuung vor Ort. "Es müssen sich alle Gemeinden solidarisch zeigen, damit wir den Zustrom von Flüchtlingen auch künftig stemmen können, insbesondere auch die, die bisher keine Asylbewerber aufgenommen haben", so Bartelt.

Anlage: Bild

Bildunterschrift: Im Ortskern von Schierling: Manuel Kammermeier, Adolf Wallner, Christian Kiendl, Regierungspräsident Axel Bartelt, Fritz Wallner (v. l.). (Foto: Regierung der Oberpfalz)

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