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Presseinfo

Nr. 154: 14.09.2005 
Lehrkräfte an den Grund- und Hauptschulen der Oberpfalz

Deutlich verbesserte Einstellungssituation zum Schuljahr 2005/2006

Im Volksschulbereich ist die Einstellungssituation gegenüber dem Vorjahr wesentlich günstiger.

Besonders positiv herauszustellen ist dabei die Einstellung der Hauptschullehrkräfte. Alle Bewerber, die eine Anstellungsnote von mindestens 3,50 erreicht haben, wurden in den Staatsdienst übernommen. Damit liegt die Beschäftigungsquote in der Hauptschule bei 100 %.

Im Grundschulbereich hat sich die Situation gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Von den Bewerbern der Oberpfalz für das Lehramt an Grundschulen können 75 % (Vorjahr 58 %) beschäftigt werden. Darüber hinaus werden ab 07. November 2005 zusätzlich Lehrkräfte mit voller Stundenzahl zur Aufstockung der mobilen Reserve eingestellt. Nach dem derzeitigen Stand bedeutet dies für die Bewerber aus der Oberpfalz, dass ab 07. November alle Bewerber aus dem aktuellen Prüfungsjahrgang 2005 und aus der Warteliste, die eine Bereitschaftserklärung abgegeben haben, beschäftigt werden können.

Diese einstellungsberechtigten Lehrkräfte können jedoch nicht alle in der Oberpfalz bleiben.

Zur Herstellung gleicher Personalverhältnisse in Bayern muss die Oberpfalz im Rahmen des Lehrerausgleichs 80 Lehrkräfte in den Regierungsbezirk Oberbayern abgeben. Leider sind davon auch 14 verheiratete Lehrkräfte ohne Kind betroffen.

Etwas abgemindert wird dieser Verlust durch die Rückversetzung von insgesamt 35 Lehrkräften aus Oberbayern in die Oberpfalz.

Im Bereich der Fachlehrerinnen und Fachlehrer (Handarbeit/Hauswirtschaft und musisch-technisch) haben sich die Einstellungschancen gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

Während bei den Fachlehrern im musisch ? technischen Bereich alle 3 Bewerber mit einer Note bis 3,50 eingestellt werden, können von den 28 Fachlehrerinnen Handarbeit / Hauswirtschaft nur 24 eine Beschäftigung erhalten.

Die Oberpfalz muss auch hier 9 Fachlehrerinnen Handarbeit/Hauswirtschaft und alle 3 Fachlehrer musisch - technisch im Rahmen des Lehrerausgleichs nach Oberbayern abgeben, erhält jedoch aus der Rückführung von Oberbayern 6 Fachlehrkräfte zurück.

Bei den Förderlehrern (früher: Pädagogischen Assistenten) können die drei eingestellten Bewerber in der Oberpfalz bleiben.

Angesichts der rückläufigen Zahl der Wartelistenbewerber für die Grundschule und der geräumten Warteliste für die Hauptschule ist davon auszugehen, dass sich die Einstellungssituation nicht nur für die Hauptschullehrkräfte, sondern auch für das Lehramt an Grundschulen in den nächsten Schuljahren weiterhin günstig gestalten wird.

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