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Presseinfo

Nr. 124: 27.07.2015 
Regierungspräsident Axel Bartelt startet Aufruf zum "Bayerischen Tag der Ausbildung"

Am 29. Juli 2015 findet der "Bayerische Tag der Ausbildung" statt. Regierungspräsident Axel Bartelt appelliert aus diesem Anlass an die Unternehmen in der Oberpfalz, Ausbildungsplätze zu schaffen: Jeder zusätzliche Ausbildungsplatz bietet einem Jugendlichen eine Chance fürs Leben, denn mit einer soliden Berufsausbildung wird die Grundlage für den Erfolg im späteren Berufsleben geschaffen. Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen, ist Ausdruck der wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Verantwortung der Unternehmen. "Viele Betriebe sind dieser Verantwortung im laufenden Jahr schon in hohem Maß gerecht geworden. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken", so der Regierungspräsident.

Die betriebliche Ausbildung ist und bleibt für die Unternehmen der wichtigste Weg, den zukünftigen Fachkräftebedarf zu sichern. Der Ausbildungsmarkt ist insgesamt im Umbruch. Mangelte es früher an Ausbildungsstellen, so werden heute immer mehr die Nachwuchskräfte knapp. Wegen der demografischen Veränderungen und der damit verbundenen sinkenden Schulabgangszahlen wird es für Betriebe zunehmend schwieriger, alle Ausbildungsstellen zu besetzen.

Unternehmen sollen deshalb versuchen, benachteiligte und leistungsschwächere Jugendliche aber auch Jugendliche mit Migrationshintergrund in Ausbildung und damit in den ersten Arbeitsmarkt zu bringen. Mit mehreren Förderprogrammen des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration werden Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds und aus dem bayerischen Arbeitsmarktfonds eingesetzt, um gezielt die Ausbildungschancen dieser Jugendlichen zu verbessern. Es werden nicht nur Jugendliche bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle unterstützt, sondern auch Betriebe bei der Schaffung von Ausbildungsverhältnissen.
Zudem sollte die Möglichkeit einer betrieblichen Ausbildung in Teilzeit mehr angeboten werden. Dieses flexible Modell der Berufsausbildung mit zeitlich reduzierter wöchentlicher Arbeitszeit bietet auch Unternehmen einige Vorteile.

Auch die Jugendlichen sollten alles tun, was die Vermittlung eines Arbeitsplatzes erleichtert. Flexibilität bei den Ausbildungswünschen und Mobilität bei den Ausbildungsorten sind wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Vermittlung. Es sollen sich deshalb die noch nicht gemeldeten Jugendlichen bei der Berufsberatung melden um einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Die Jugendlichen sollen auch überdenken, dass die berufliche Bildung ein zur schulischen und akademischen Bildung gleichwertiger Weg ist. Viele Unternehmen bieten auch im Rahmen des dualen Systems die berufliche Ausbildung in Kombination mit einem Studium an. Diese Möglichkeit verschafft doppelte Chancen für die berufliche Karriere.

Gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel und den bestehenden Fachkräftemangel ist es wichtig, junge Leute auszubilden und in der Region zu halten. Nur wer heute ausbildet, verfügt morgen über qualifizierte Mitarbeiter.

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