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Presseinfo

Nr. 046: 27.02.2015 
10 zusätzliche Klassen für berufsschulpflichtige Flüchtlinge und Asylbewerber in der Oberpfalz

Zum Schulhalbjahr 2014/15 hat das Bayerische Kultusministerium aufgrund des dringenden Bedarfs kurzfristig 10 zusätzliche Klassen für die Beschulung von berufsschulpflichtigen jungen Flüchtlingen und Asylbewerbern in der Oberpfalz genehmigt.

Während bisher in 14 Klassen 251 Asylbewerber und Flüchtlinge an fünf Berufsschulstandorten unterrichtet wurden, wird sich das Angebot mit dieser Zusatzmaßnahme beinahe verdoppeln. Bis zu 200 zusätzliche Schulplätze stehen damit vorrangig für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und Jugendliche aus Zuwandererfamilien in der ganzen Oberpfalz zur Verfügung.

Neben einer Stärkung der bereits bestehenden Schulstandorte in der Stadt Regensburg, in Cham, Schwandorf, Amberg und Weiden werden aufgrund des regionalen Bedarfs zusätzlich neue Klassen im Landkreis Regensburg, in Wiesau, Neustadt an der Waldnaab, Sulzbach Rosenberg sowie Neumarkt errichtet.

An 10 Schulstandorten in der Oberpfalz können somit derzeit in 24 Klassen bis zu 480 berufsschulpflichtige Asylbewerber und Flüchtlinge unterrichtet werden. Nach Auskunft von Richard Glombitza, Bereichsleiter Schulen an der Regierung der Oberpfalz, ist durch die Einrichtung dieser 10 zusätzlichen Klassen eine flächendeckende Versorgung und wohnortnahe Beschulung in allen Landkreisen und kreisfreien Städten möglich.

Gleichzeitig werden die Lehrkräfte, die in den Flüchtlingsklassen unterrichten, in Zusammenarbeit mit Rupert Hochholzer, Professur Deutsch als Zweitsprache an der Universität Regensburg, in interkultureller Kompetenz und Sprachförderung weiterqualifiziert.

Das zweijährige Schulprogramm an den Berufsschulen sieht im ersten Schuljahr den Erwerb der deutschen Sprache vor. Im zweiten Jahr steht neben der Vermittlung von Deutschkenntnissen die berufliche Orientierung sowie Vorbereitung auf eine Berufsausbildung im Vordergrund. Die Berufsschulen in der Oberpfalz leisten damit zusammen mit ihren Sachaufwandsträgern einen wertvollen Beitrag, um den jungen Flüchtlingen und Asylbewerbern in der Region Chancen für die Integration in der Gesellschaft als auch auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen.

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