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Presseinfo

Nr. 357: 02.09.2014 
Schulklassen mit besonderem Förderangebot in der Oberpfalz

Für Schüler, die kaum Aussicht auf einen erfolgreichen Abschluss an der Mittelschule haben, besteht das Angebot der "Praxisklasse". Dieses Förderangebot gibt es im neuen Schuljahr in fünf Praxisklassen in Weiden, Amberg, Neumarkt, Neutraubling, Schwandorf. Hier werden diese Schüler besonders gefördert und durch umfangreiche Betriebspraktika für den Übergang in eine Berufsausbildung vorbereitet.

Beschulung von Schülern mit Migrationshintergrund
In 19 (10 in der Grundschule und 9 in der Mittelschule) sogenannten Übergangsklassen (Vorjahr 9) in Regensburg, Schwandorf, Amberg und Neumarkt werden Schüler mit nichtdeutscher Herkunftssprache durch ein spezielles Unterrichtsangebot auf den Wechsel in die Regelklassen vorbereitet.

An verschiedenen Schulen der Oberpfalz werden 25 Deutschförderklassen (Vorjahr 19) angeboten. Schüler mit geringen Deutschkenntnissen werden zeitweise aus ihren Klassen herausgenommen und als Gruppe in den Hauptfächern gesondert unterrichtet, damit sie möglichst rasch die deutsche Sprache erlernen. Der Unterricht in den übrigen Fächern findet im Klassenverband statt, um die Integration der Kinder zu fördern.

Zusätzlich werden für einzelne Schüler Deutschförderkurse angeboten, die Mehrzahl der zukünftigen Grundschüler mit nichtdeutscher Herkunftssprache wird aber bereits in sogenannten Vorkursen im Kindergarten durch Lehrkräfte und Personal der Kindergärten intensiv in der deutschen Sprache unterrichtet. Die Zahl der Vorkurse in der Oberpfalz zum kommenden Schuljahr im liegt bei 153. Damit kann trotz rückläufiger Schülerzahlen das Angebot sehr gut aufrechterhalten werden. Für all diese Fördermaßnahmen stehen in der Oberpfalz insgesamt 840 Lehrerwochenstunden zusätzlich zur Verfügung.

Im Rahmen des Bildungsfinanzierungsgesetzes können für Schülerinnen und Schüler derzeit rund 100 Kurse gebildet werden, in denen eine intensive Deutschförderung stattfindet. Künftig können Kinder mit zusätzlichem Sprachförderbedarf mit und ohne Migrationshintergrund in einer gemeinsamen heterogenen Kleingruppe sprachlich gefördert.

Die Lehrkräfte und pädagogischen Fachkräfte der Kindertageseinrichtungen berücksichtigen in den gemeinsamen Aktivitäten stets die unterschiedlichen Lernausgangslagen der Kinder, die eine Zweitsprache erwerben, und der Kinder mit deutscher Erstsprache. Die Öffnung der Vorkurse trägt zur Umsetzung der Inklusion in Kindertageseinrichtungen bei und leistet durch die frühzeitige gezielte Förderung einen wichtigen Beitrag zum Abbau von Sprachbarrieren, um die Teilhabe an der Gesellschaft für alle Kinder zu sichern.

Überdies gibt es zahlreiche Kooperationsprojekte, welche den Übergang zwischen Kindergarten und Schule stärken sollen. Grundschullehrkräfte arbeiten hier intensiv mit den Kindergärten zusammen.

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