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Presseinfo

Nr. 339: 21.08.2014 
Grund- und Mittelschulen

Initiative „Bildungsregionen in Bayern“ – aktueller Sachstand im Regierungsbezirk Oberpfalz

Aktueller Sachstand in Bayern

Aktuell nehmen 56 Landkreise und kreisfreie Städte (von insgesamt 96 Gebietskörperschaften in Bayern) aus allen Regierungsbezirken an der Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Kunst teil.

Sie alle verfolgen das Ziel, sich zu einer „Bildungsregion“ zu entwickeln, um damit die Bildungs-, Ausbildungs- und Teilhabechancen für die jungen Menschen vor Ort zu verbessern. Den Landkreisen und kreisfreien Städten bietet sich mit dieser Initiative die Möglichkeit, die Bildungslandschaft aktiv mitzugestalten, indem nachhaltige Bildungsprozesse auf den Weg gebracht werden können.

Aktueller Sachstand im Regierungsbezirk Oberpfalz

Im Regierungsbezirk Oberpfalz haben sich dieser Initiative zum jetzigen Zeitpunkt folgende Gebietskörperschaften angeschlossen:
Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz, Landkreis Tirschenreuth, Landkreis Cham, Landkreis Amberg-Sulzbach und die Stadt Amberg.

Der Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz ist die erste zertifizierte Bildungsregion im Regierungsbezirk und wurde bereits im Februar 2014 mit dem Qualitätssiegel „Bildungsregion in Bayern“ ausgezeichnet. Die Gebietskörperschaft befindet sich jetzt in der Phase des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses mit dem Ziel, die in der Bewerbung ausgelobten Handlungsfelder in Zukunft auch nachhaltig umzusetzen und zu institutionalisieren.

In den Landkreisen Cham und Tirschenreuth tagen die Arbeitskreise zu den jeweiligen Säulen mit Blick auf die Sicherung der Ergebnisse für den anzufertigenden Zwischenbericht

und das zu planende II. Dialogforum.

Im Schulterschluss agieren der Landkreis Amberg-Sulzbach und die Stadt Amberg. Sie haben sich dafür ausgesprochen, die kommunalen und staatlichen Bildungsakteure beider Gebietskörperschaften noch enger miteinander zu vernetzen, um die Bildungsqualität in der Region noch intensiver zu steigern.

Handlungsfelder einer Bildungsregion

Eine Bildungsregion basiert in der Regel auf folgenden fünf Säulen:

Säule I: Übergänge organisieren und begleiten

Säule II: Schulische und außerschulische Bildungsangebote und Bildungsträger vernetzen – Schulen in die Region öffnen

Säule III: Kein Talent darf verloren gehen – Jungen Menschen in besonderen Lebenslagen helfen

Säule IV: Bürgergesellschaft stärken und entwickeln

Säule V: Herausforderungen des demografischen Wandels annehmen

Mehrwert einer Bildungsregion

Die Initiative Bildungsregionen in Bayern bildet den geeigneten Rahmen dafür, die gesellschaftlichen Herausforderungen in der Region zu meistern. Die verbindliche und in Strukturen eingebettete Zusammenarbeit der in den jeweiligen Gebietskörperschaften zuständigen Institutionen ist der Garant dafür, die aktuell anstehenden bildungspolitischen Vorhaben zukünftig nachhaltig umzusetzen.

In den Arbeitskreisen und Steuergruppen vor Ort bringen die Bildungsakteure zielgerichtet ihr schulfachliches Wissen ein. So strukturieren sie das Übergangsmanagement zwischen den Schularten, den weiterführenden Schulen und hin zur Berufsausbildung, erarbeiten ein ausdifferenziertes Angebot an Berufsorientierungsmaßnahmen für Schülerinnen und Schüler aller Schularten, setzen besondere Kooperationsprojekte um und schaffen so die passgenaue Andockstelle für die relevanten Bildungspartner. Aufgrund der engen Zusammenarbeit der Schulen mit den Kommunen, der Jugendhilfe, der Arbeitsverwaltung, der Wirtschaft und weiteren außerschulischen Organisationen verfügt die Bildungsregion über praktische Erfahrungen, wie die Zusammenarbeit von Personen aus unterschiedlichen Institutionen mit ihren spezifischen Interessenlagen gewinnbringend gestaltet werden kann.

Es geht nicht um die Partikularinteressen einzelner Akteure, sondern um das gemeinsame Ziel und die gemeinsame Verpflichtung, den Kindern und Jugendlichen in der Region eine möglichst optimale Förderung und Unterstützung anbieten zu können. Eine so gestaltete Vorgehensweise orientiert sich am Bildungsbedarf, gibt Aufschluss über die Bildungsangebote in der Region und schafft so die wünschenswerte Transparenz.

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Vertreter: Dr. Robert Feicht (Telefon: 0941 5680-1375)
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