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Presseinfo

Nr. 334: 19.08.2014 
Grund- und Mittelschulen

Die Flexible Grundschule im Regierungsbezirk Oberpfalz

Von 2010/2011 bis 2013/2014 hat die Stiftung Bildungspakt Bayern zusammen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst den Schulversuch „Flexible Grundschule“ sehr erfolgreich durchgeführt. Der Grundgedanke des Schulversuchs ergibt sich aus der Notwendigkeit, alle Kinder, schwächere und stärkere, individuell zu fördern.

In Bayern kommt bereits seit dem Schuljahr 2010/2011 das pädagogische Konzept der flexiblen Eingangsstufe an 20 Grundschulen zur Anwendung. Mit einer Modellschule in Waldershof startete damals die Oberpfalz. Seit 2012/2013 gibt es bereits zusätzlich acht sogenannte Satellitenschulen, auf die sieben Schulamtsbezirke verteilt.

Dabei werden die Jahrgangsstufen 1 und 2 zusammengefasst und jahrgangsübergreifend unterrichtet. Dem individuellen Leistungsstand folgend, geschieht dies mittels einer Abfolge von Lernbausteinen, um sukzessiv höhere Kompetenzniveaustufen zu erreichen.

Dieses, auf individueller Förderung basierende, methodisch-didaktische Konzept, wird der Leistungsheterogenität der Schulanfänger gerecht, die in ihren ersten Lebensjahren unterschiedliche Bildungs- und Entwicklungsprozesse durchlaufen haben. Durch die Möglichkeit einer ein-, zwei- oder dreijährigen Verweildauer in der Eingangsstufe, ohne Anrechnung auf die Pflichtschulzeit, wird sichergestellt, dass alle Schüler über die für den Übergang in Jahrgangsstufe 3 erforderlichen Kompetenzen verfügen. Je nach Verweildauer in der Eingangsstufe beträgt die Grundschulzeit in der Flexiblen Grundschule demnach zwischen 3 und 5 Jahren.

Am 31.07.2014 endete der Modellversuch Flexible Grundschule mit einer Festveranstaltung in München. Aufgrund der positiven Evaluationsergebnisse erhalten sowohl die bisherigen Modellschulen als auch 63 neue Grundschulen im Schuljahr 2014/2015 das Profil „Flexible Grundschule“ und setzen so den bisherigen Modellversuch als Regelkonzept um.

Verteilt auf die gesamte Oberpfalz nehmen durch die Ausweitung der Flexiblen Grundschule um weitere zehn Schulen nun insgesamt 19 Schulen an diesem Konzept teil.

Das Konzept findet von Seiten der Eltern und Schulen hohen Zuspruch und uneinge-schränkte Unterstützung. Schulleitungen und Lehrkräfte werden durch zahlreiche Fortbildungen regelmäßig mit allen notwendigen Inhalten und Maßnahmen vertraut gemacht und in ihrer Netzwerkarbeit unterstützt. Als adäquate Antwort auf die zunehmende Heterogenität der Schülerschaft schätzen die Lehrkräfte das Konzept und betonen die qualitative Weiterentwicklung des Unterrichts in den jahrgangsgemischten Klassen und die daraus resultierende bessere individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler.

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