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Presseinfo

Nr. 327: 08.08.2014 
Grund- und Mittelschulen

Regierung der Oberpfalz unterstützt das Sprachförderkonzept „miteinandR Deutsch als Zweitsprache“

„miteinandR Deutsch als Zweitsprache“
Seit 2006 führt die Schulabteilung der Regierung der Oberpfalz Kooperationsprojekte mit der Professur „Deutsch als Zweitsprache“ der Universität Regensburg hinsichtlich guter Sprachförderung für Schüler mit Migrationshintergrund an Regensburger Schulen durch. Speziell ausgebildete Lehramtsstudierende unterrichten Deutsch als Zweitsprache in kleinen Gruppen an den Partnerschulen, unterstützen damit die Kinder und Jugendlichen und erwerben gleichzeitig intensive Unterrichtserfahrung. Die bisher von der Stiftung Mercator und der Universität finanzierten und mit Preisen ausgezeichneten Projekte FITiS (Fit in Sprache) und Mercator wurden zusammengeführt und gemeinsam von der Universität Regensburg, der Stadt Regensburg und dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, vertreten durch die Regierung der Oberpfalz unter dem Namen „MiteinandR Deutsch als Zweitsprache“ weitergeführt.

Die Schulabteilung der Regierung der Oberpfalz hat im Einvernehmen mit der Universität und der Stadt insgesamt sieben Grundschulen und zwei Mittelschulen aus Regensburg ausgewählt.

Beteiligte Grund- und Mittelschulen 2014-2015:

  • MS Clermont-Ferrand, Otto-Schwerdt-Mittelschule
  • GS am Napoleonstein, GS Burgweinting, GS Hohes Kreuz, GS Königswiesen, Hans-Herrmann-GS, Pestalozzi-GS, Von-der-Tann-GS

Der Förderunterricht an den Partnerschulen
Lehramtsstudierende, die von der Professur DaZ an der Universität Regensburg speziell ausgebildet und betreut werden, unterrichten an Regensburger Partnerschulen Deutsch als Zweitsprache in kleinen Gruppen mit maximal sechs Schülerinnen und Schülern. Der auf die individuellen sprachlichen Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen und auf die Gegeben-heiten an den Partnerschulen abgestimmte Deutschunterricht findet wöchentlich im Umfang von jeweils zwei Unterrichtsstunden statt und unterstützt insbesondere die Entwicklung der bildungssprachlichen Fähigkeiten in der Schulsprache Deutsch.

Diese Schulen verpflichten sich zur Einhaltung von Qualitätskontrollen, die sie im Rahmen von Kooperationsvereinbarungen - ebenso wie die weiteren Projektpartner – unterzeichnet haben. Eine kontinuierliche Qualitätskontrolle soll darüber hinaus der gelingenden Kooperation im Rahmen des Projekts dienen.

Der Nutzen für die Lehrerbildung
Das Studium an der Universität ist elementarer Bestandteil der Ausbildung von Lehrkräften an Grundschulen, Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien in Bayern. Diese Lehrerbildungsphase, die mit der Ersten Staatsprüfung schließt, dient der fach- und erziehungswissenschaftlichen Qualifizierung der Studierenden für den Unterricht in ihren Fächern und Schularten.

Durch die Mitarbeit im Projekt MiteinandR Deutsch als Zweitsprache erwerben Lehramtsstudierende des Faches DaZ eine vertiefte Qualifikation für den Unterricht in Klassen mit mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern an Grundschulen, Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien. Durch den engen Kontakt mit Schulen, Lehrkräften und mehrsprachigen Schülerinnen und Schülern gewinnen die Studierenden wertvolle Erfahrungen und Sensibilität im Umgang mit Mehrsprachigkeit, d.h. Kompetenzen, die für den Lehrerberuf inzwischen unverzichtbar sind.

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Pressestelle der Regierung der Oberpfalz
Briefanschrift: 93039 Regensburg, Dienstgebäude: Emmeramsplatz 8
Pressesprecher: Markus Roth (Telefon: 0941 5680-1105 oder -1195)
Vertreterin: Kathrin Kammermeier (Telefon: 0941 5680-1152)
Telefax: 0941 5680-1106
E-Mail: presse@reg-opf.bayern.de
Internet: www.regierung.oberpfalz.bayern.de

 
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