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Presseinfo

Nr. 277: 26.06.2014 
Starker Anstieg der Asylbewerberzahlen

Dringende Bitte der Regierung der Oberpfalz um Unterstützung

Der Zustrom von Asylbewerber nach Deutschland und damit auch nach Bayern und in die Oberpfalz steigt weiter ständig an. Im Regierungsbezirk Oberpfalz sind die vorhandenen staatlichen Gemeinschaftsunterkünfte voll ausgelastet. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat die Zugangsprognose Anfang Juni 2014 wiederum deutlich nach oben korrigiert. Bis einschließlich April sind beim Bundesamt insgesamt 49.780 Asylanträge eingegangen. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum mit 30.259 Asylanträgen bedeutet dies einen Anstieg um 64,5 %. Die prognostizierten Zugangszahlen für die Bundesrepublik wurden von 109.580 auf 175.000 Erstantragsteller erhöht. Daraus folgt, dass im Regierungsbezirk Oberpfalz im kommenden Halbjahr mindestens weitere ca. 1500 Asylbewerber aufzunehmen sind. Hinzu kommt, dass die Bundesregierung zugesagt hat, weitere 10.000 syrische Bürgerkriegsflüchtlinge aufzunehmen. Mittlerweile ist auch die Aufnahmeeinrichtung in Zirndorf, die überwiegend für den Regierungsbezirk Oberpfalz zuständig ist, aufgrund der ständig ansteigenden Zugänge nicht mehr aufnahmefähig.

Deshalb sucht die Regierung dringend nach größeren Unterkünften, die zur Unterbringung von Asylbewerbern geeignet sind.

Ohne Unterstützung der Städte, Landkreise und Gemeinden ist diese Aufgabe nicht mehr zu bewältigen. Daher hat sich nun Regierungspräsident Axel Bartelt in einem Schreiben an alle Landräte und Oberbürgermeister mit der eindringlichen Bitte um schnelle Unterstützung bei der Suche nach größeren geeigneten Unterkünften gewandt. Regierungspräsident Bartelt bittet insbesondere darum, die Regierung der Oberpfalz auch bei entsprechenden baurechtlichen Verfahren zu unterstützen.

Gleichzeitig dankt der Regierungspräsident den Städten, Landkreisen und Gemeinden, die in den vergangenen Jahren immer wieder neue Asylbewerber aufgenommen haben. Auch den Bürgerinnen und Bürgern, die sich den Menschen aus fremden Ländern angenommen haben, gilt der Dank des Regierungspräsidenten für ihre Solidarität und ihr beispielhaftes Engagement.

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