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Presseinfo

Nr. 043: 13.02.2014 
Zwischenzeugnisse am Freitag, dem 14. Februar – vorläufiger Leistungsstand als Basis für Fördermöglichkeiten

Im Schuljahr 2013/2014 erhalten die Schülerinnen und Schüler an den Oberpfälzer Schulen am 14. Februar 2014, wie immer am letzten Unterrichtstag der zweiten vollen Woche in diesem Monat, ihre Zwischenzeugnisse.

Damit wird von der Schule eine erste Bilanz über bisher erbrachte Leistungen vorgelegt, ein objektiver Blick auf die Ergebnisse der zurückliegenden Arbeit ermöglicht und auf die sich abzeichnenden Stärken und Schwächen. So kann das Zwischenzeugnis Ausgangspunkt für individuelle Fördermöglichkeiten sein, sei es um Leistungen noch zu steigern oder Fehlentwicklungen rechtzeitig entgegentreten zu können.

Den Lehrkräften steht ein breites Spektrum an Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung um mögliche Defizite und Schwächen auszugleichen, in jedem Falle aber zu mildern. Die bisher erbrachten Leistungen bieten eine sehr gute Basis für eine eingehende Analyse der Lernausgangslage um entsprechende Hilfen gezielt und Erfolg versprechend ansetzen zu können.

Regierungspräsident Axel Bartelt rät den Eltern in dem Zusammenhang zu einem vertrauensvollen Gespräch mit deren Kindern und zu einer ruhigen und sachlichen Aufarbeitung der vorliegenden Ergebnisse. Dabei gilt der Grundsatz, dass positive Leistungen anerkannt und das Zustandekommen schlechter Noten gemeinsam besprochen werden sollten.

Die betroffenen Eltern sollten auch wissen, dass es sich beim Zwischenzeugnis um eine Benachrichtigung über den gegenwärtigen schulischen Leistungsstand handelt, also keine abschließende Beurteilung mit Urkundencharakter hat, wie das bei den Jahreszeugnissen der Fall ist.

In der Jahrgangsstufe 4 erhalten die Schülerinnen und Schüler schon am letzten Unterrichtstag der zweiten vollen Unterrichtswoche des Monats Januar statt eines Zwischenzeugnisses einen Zwischenbericht über ihre Leistungen in allen Fächern. Für das Schuljahr 2013/2014 war dies folglich der 24. Januar 2014. Anfang Mai wird ihnen dann ein Übertrittszeugnis ausgehändigt. Das Jahreszeugnis wird schließlich am letzten Unterrichtstag des Schuljahres ausgestellt.

Eltern sollten idealerweise schon im Vorfeld der Zeugnisausgabe mit ihrem Kind über die zu erwartenden Resultate sprechen, so Regierungspräsident Axel Bartelt, um unangenehme Überraschungen und Fehlreaktionen zu vermeiden.

Es ist dabei sehr wichtig, nicht mit Lob für positive Leistungen zu sparen, auch wenn sie nur in einzelnen Fächern erbracht wurden oder große Schwächen verbessert werden konnten. Vergleiche mit Geschwistern oder Freundinnen und Freunden, die bessere Zensuren haben, führen sicher nicht zur erwünschten Motivation, stellen unter Umständen das Kind eher bloß. Man sollte bedenken, dass jeder Schüler individuelle Lernvoraussetzungen hat und schulische Minderleistungen des Kindes nicht als persönliche Kränkung aufzufassen sind, was ansonsten noch zusätzlich belasten würde. „Auch sollten Eltern bedenken, dass durch die hohe Durchlässigkeit unseres Schulsystems jeder Schülerin und jedem Schüler die unterschiedlichsten Bildungswege offen stehen".

Zum pädagogisch angemessenen Umgang mit den Zensuren sind Eltern und Lehrkräfte zunächst die besten Ansprechpartner. Institutionelle Unterstützung bietet z. B. die Staatliche Schulberatungsstelle (Weinweg 2, 93049 Regensburg, Telefon 0941 22036, Fax: 0941 22037, E-Mail: buero@sbopf.de). Sie steht mit Empfehlungen für individuelle Beratungen zur Verfügung. Daneben geben Beratungslehrkräfte (Adresse über Schulleitung oder Schulamt) sowie Schulpsychologen an jedem Schulamt fachmännische Auskunft.

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