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Presseinfo

Nr. 041: 13.02.2014 
Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau der Nordgaustraße mit Neubau der Sallerner Regenbrücke und Umbau des Lappersdorfer Kreisels

Die Regierung der Oberpfalz hat den Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau der Nordgaustraße mit Neubau der Sallerner Regenbrücke und Umbau des Lappersdorfer Kreisels erlassen. Damit sind die rechtlichen Voraussetzungen für die Verwirklichung dieser für das nördliche Stadtgebiet von Regensburg so vordringlichen und gemeinsam von der Stadt Regensburg und dem Staatlichen Bauamt Regensburg geplanten Maßnahme geschaffen.

Der festgestellte Plan umfasst im Wesentlichen

  • den bestandsorientierten, vierstreifigen Ausbau der Nordgaustraße zwischen der Kreuzung mit der Isar-/Brennesstraße und der Amberger Straße;
  • den Neubau der Weiterführung der vierstreifigen Nordgaustraße ab der Kreuzung mit der Amberger Straße bis zur neuen Verbindungsspange zur Bundesstraße 16;
  • den zweistreifigen Ausbau der Lappersdorfer und der Regensburger Straße bis zum neuen Innerortsknoten Lappersdorf sowie
  • den Umbau des Lappersdorfer Kreisels.

Der Ausbau der Nordgaustraße mit dem Neubau der Sallerner Regenbrücke und dem Umbau des Lappersdorfer Kreisels komplettiert das Straßennetz im Norden von Regensburg. Gleichzeitig wird durch das Straßenbauvorhaben die Leistungsfähigkeit der Anschlussstelle Regensburg Nord der Bundesautobahn A 93 verbessert. Insbesondere kann die Bundesstraße 15 künftig über die neue Sallerner Regenbrücke und die neue Verbindungsspange direkter zur Bundesautobahn A 93 und zur Bundesstraße 16 geführt werden.

Darüber hinaus sind eine Verkehrsentlastung der Lappersdorfer Straße und der Amberger Straße und damit auch eine Entlastung der an diesen Straßen gelegenen Wohnbebauung von verkehrsbedingten Immissionen zu erwarten. Durch die Verflüssigung des Verkehrs im Zuge der bestehenden Nordgaustraße und der in diesem Bereich vorgesehenen umfangreichen aktiven Lärmschutzmaßnahmen ist auch in diesem Bereich von einer Entlastung der hier vorhandenen Wohnbebauung von verkehrsbedingten Immissionen auszugehen. Insbesondere das im Bereich "Im Gschwander" vorgesehene ca. 400 m lange Einhausungsbauwerk wird die verkehrsbedingten Belastungen der Anlieger spürbar reduzieren.

Aufgrund des Ergebnisses des Anhörungsverfahrens hat die Stadt Regensburg bezüglich der östlich und westlich an das Einhausungsbauwerk anschließenden Lärmschutzwände Verbesserungen vorgenommen. So wurde die Lärmschutzwand im Mittelstreifen zwischen dem östlichen Portal des Einhausungsbauwerks und der Einmündung der Sonnenstraße von 3,00 m auf 5,00 m erhöht. Westlich des Einhausungsbauwerks wurden die am südlichen Fahrbahnrand vorgesehenen Lärmschutzwände von 3,00 m auf 4,10 m und die Lärmschutzwand im Mittelstreifen von 3,00 m auf 4,20 m erhöht.

Für die Eingriffe in Natur- und Landschaft sieht der Beschluss die Bereitstellung von Ausgleichs- und Ersatzflächen in einer Größenordnung von insgesamt rd. 5,0 ha vor.

Der Baubeginn hängt vom Zeitpunkt der Rechtsbeständigkeit des Beschlusses und der Bereitstellung ausreichender Haushaltsmittel ab.

Lageplan

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