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Presseinfo

Nr. 365: 28.11.2013 
Regierung der Oberpfalz warnt vor billigen ausländischen Feuerwerksartikeln

Nur zugelassene Feuerwerksartikel dürfen eingeführt werden

Die Regierung der Oberpfalz warnt davor, Feuerwerksartikel aus dem Ausland, die in Deutschland nicht zugelassen sind, einzuführen oder zu vertreiben. Immer wieder zeigen Kontrollen des Einreiseverkehrs, dass Privatpersonen Billigware einführen, die nicht den deutschen Sicherheitsbestimmungen entspricht.

Die Zulassung der Feuerwerksartikel in Deutschland erfolgte bis 30.09.2009 durch die Bundesanstalt für Materialprüfung in Berlin und ist durch eine "BAM-Prüfnummer" auf dem Feuerwerkskörper oder seiner Verpackung zu erkennen. Feuerwerksartikel, die nach dem 30.09.2010 auf den Markt kommen, müssen mit einem CE-Zeichen gekennzeichnet sein. Die BAM-Nummer bzw. das CE-Zeichen gewährleisten Sicherheit beim Umgang mit explosiven Stoffen und beugt unnötigen Gefahren beim Abbrennen von Feuerwerksartikeln vor. Die Einfuhr nicht zugelassener Ware, wird nach dem Sprengstoffgesetz als Straftat geahndet. An den Grenzübergängen nach Tschechien waren im letzten Jahr wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz zahlreiche Strafbefehle die Folge. Die Feuerwerksartikel wurden beschlagnahmt und anschließend vernichtet.

Auch die Einfuhr zugelassener bzw. mit dem CE-Zeichen versehene Feuerwerksartikel durch Endverbraucher ist ohne besondere Genehmigung nur an wenigen Tagen vor Silvester – heuer vom 28. Dezember bis 31. Dezember – erlaubt und ist bei der Einreise beim Zoll anzumelden.

Zudem gilt, dass pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 2 und Klasse II, nur an Personen über 18 Jahre abgegeben und auch nur von 18-jährigen, nur an Silvester und Neujahr abgebrannt werden dürfen.

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