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Presseinfo

Nr. 276: 14.10.2013 
Probealarm der Sirenenanlagen in der Stadt Regensburg, sowie den Landkreisen Amberg-Sulzbach, Regensburg und Schwandorf

Mit einem durchgängigen Heulton von einer Minute Dauer wird am Mittwoch, den 16. Oktober 2013, um 11.00 Uhr in weiten Teilen Bayerns die Auslösung und Funktionalität des Sirenenwarnsystems geprobt.

Der Heulton soll im Ernstfall bei schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit die Bevölkerung veranlassen, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten, auf Durchsagen zu achten und die entsprechenden Anweisungen zu befolgen.

Der Probealarm am 16. Oktober 2013 dient dazu, die Funktionsfähigkeit des Sirenenwarnsystems zu überprüfen und die Bevölkerung für die Bedeutung des Sirenensignals zu sensibilisieren. In der Oberpfalz findet der Probealarm in den folgenden kreisfreien Städten und Landkreisen in mehreren Gemeinden statt.

Landkreis Amberg-Sulzbach:
- Stadt Hirschau
- Markt Königstein

Landkreis Regensburg:
- Gemeinde Holzheim am Forst (OT Trischlberg)
- Stadt Neutraubling
- Gemeinde Obertraubling
- Markt Regenstauf
- Markt Schierling

Landkreis Schwandorf:
- Gemeinde Fensterbach
- Stadt Nabburg (nur südl. Stadtgebiet und die OT Diendorf, Wölsenberg und Lissenthan)
- Gemeinde Schmidgaden
- Gemeinde Stulln
- Gemeinde Schwarzach bei Nabburg (OT Wölsendorf)
- Markt Schwarzenfeld (nur nördl. Gemeindebereich und die OT Traunricht, Frotzersricht und Kögl)

Sowie im gesamten Stadtgebiet Regensburg.

Fragen und Antworten zum Test des Sirenenwarnsystems in Bayern:

Welches Warnsignal wird getestet?

Getestet wird der auf- und abschwellende Heulton von 1 Minute Dauer. Der Heulton soll die Bevölkerung bei schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit veranlassen, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten.

Welche Warnsignale gibt es?

Die Wichtigsten sind:

· Alarm bei Feuer und anderen Notständen (dreimal in der Höhe gleich bleibender Ton (Dauerton) von je 12 Sekunden, mit je 12 Sekunden Pause zwischen den Tönen)

· Alarm zur Verbreitung von Durchsagen (auf- und abschwellender Heulton von 1 Minute Dauer)

Wo gibt es in Bayern Sirenen?

Im 25-km-Umkreis um die bayerischen Kernkraftwerke und im Umkreis um die der Störfallverordnung unterliegenden Betriebe mit besonderem Gefahrenpotential. Daneben gibt es noch die "Feuerwehrsirenen".

Wie wird die Bevölkerung gewarnt, wenn keine Sirenen verfügbar sind?

Die Bevölkerung wird dann durch Lautsprecherfahrzeuge oder mobile Sirenenanlagen und Rundfunkdurchsagen gewarnt.

Wer verwaltet die Sirenen, wartet sie, und lässt sie aufstellen?

Zuständig sind die Kreisverwaltungsbehörden bzw. die Gemeinden.

Wie wird über den Aufstellungsort einer Sirene entschieden?

Das Ziel ist eine flächendeckende Beschallung im zu versorgenden Bereich.

Was ist beim Aufstellen einer Sirene zu beachten?

Wichtig sind eine flächendeckende Beschallung, Stromversorgung sowie der jederzeitige Zugang zur Anlage und die Zustimmung des Grundstücks- bzw. Gebäudeeigentümers.

Wie oft werden Sirenen getestet und mit welchem Signal?

"Feuerwehrsirenen" sollen monatlich/zweimonatlich samstags getestet werden. Für die "Katastrophenschutzsirenen" gibt es keinen festen Erprobungsrythmus. Angestrebt ist hier jedoch auch künftig eine landesweit einheitliche Erprobung ein- bis zweimal pro Jahr.

Müssen Städte Sirenen aufstellen? Wenn ja, warum?

Jede Feuerwehr - ausgenommen Feuerwehren, deren Alarmierung auf andere Weise sichergestellt ist - muss durch Sirenen alarmiert werden können. Die Aufstellung von "Katastrophenschutzsirenen" erfolgt grundsätzlich freiwillig. Im Rahmen der o. g. Umkreise erfolgte die Aufstellung mit staatlichen Zuschüssen.

Aus welcher Zeit stammen Sirenen? Was war ihre frühere Bedeutung, was ist ihre heutige?

Das Alter des Bestands ist unterschiedlich. Im Rahmen der o. g. staatlichen Zuschussprogramme wurden auch zahlreiche Sirenen neu aufgestellt. Der o. g. Alarm zur Verbreitung von Durchsagen bedeutete früher "Luftalarm". Die Bedeutung des Signals "Alarm bei Feuer oder anderen Notständen" war immer gleich.

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