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Presseinfo

Nr. 230: 05.09.2013 
Berufsorientierung an Oberpfälzer Mittelschulen im Schuljahr 2013/2014

Die Berufsorientierung an den Oberpfälzer Mittelschulen unterstützt zum Schuljahr 2013/2014 den Brückenschlag zwischen Schule und Ausbildung bzw. Berufsfindung nachhaltig. Insgesamt stehen den staatlichen Mittelschulen in der Oberpfalz von Seiten des Kultusministeriums rund 716.000,00 Euro zur Verfügung. Derselbe Betrag wird durch die Agentur für Arbeit kofinanziert.

Damit sind die berufsorientierenden Projekte der erweiterten vertieften Berufsorientierung (evBO) seit einigen Jahren bewährte, akzeptierte und im Übergangsmanagement von Schule und Beruf bedeutende Ergänzungen der berufsorientierenden Maßnahmen im Unterricht und Schulleben der Mittelschule.

Durch den intensiven Dialog mit den Kooperationspartnern vor Ort wurde das Angebot der berufsorientierenden Module erweitert und neue Akzente gesetzt.

Anregungen zur Modifikation und Weiterentwicklung des Verfahrens und der berufsorientierenden Module wurden insbesondere im Bereich

  • des Einbezugs bewährter Kooperationsbetriebe,
  • der Verortung im regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt,
  • der Bestellung auf Teilnehmerbasis und der flexibleren Gruppengröße zum Durchführungszeitpunkt,
  • der inhaltlichen Schärfung einiger Module,
  • des Informationsflusses nach Abschluss des Bestellprozesses
  • der Zeitvorgaben analog der Unterrichtsstunden und
  • der Mittelzuweisung und Planung bezogen auf das Schuljahr von den Beteiligten in Auswertungs- und Überarbeitungsprozess eingebracht

So hat die Neuordnung folgende Ziele:

  • Sicherung der Qualität durch vergleichbare Konzepte und Standards
  • Übersichtliche und klare Verwaltungsstrukturen bei Planung, Konzeption, Durchführung und Abrechnung der Maßnahmen
  • Einhalten der gültigen Richtlinien zur Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen, die bei allen öffentlichen Aufträgen zu beachten ist und einen wirtschaftlichen Umgang mit öffentlichen Mitteln und einen marktgerechten Wettbewerb sicherstellt.

Gemeinsam mit den Partnern der Arbeitsagentur, Lehrkräften und Schulaufsicht wurden insgesamt acht berufsorientierenden Module entwickelt, die aus den zahlreichen, jedoch häufig ähnlichen, Projekten der evBO in den vergangenen Schuljahren durchgeführt wurden, hervorgegangen sind.

Flankierend wird das Konzept der Berufsorientierung durch Mittel für „Praxis an Mittelschulen“ unterstützt.

Bezogen auf den Unterricht der Mittelschule bedeutet dies, dass Kosten für zusätzliche Lehrpersonen bezahlt werden können ( z.B. an Meister, betriebliche Ausbilder). Folgende Einsatzfelder sind denkbar:

  • der Praxistag der Praxisklasse (P-Klasse),
  • die Werkstattpraxis des Praxiskurses (P-Kurs), also z.B. eine zusätzliche und freiwillige Arbeitsgemeinschaft aus Schülern von Regelklassen,
  • außerschulische Experten, die in Kooperation mit der Lehrkraft im Sinne der „Praxis an Mittelschulen“ lehrend tätig sind.

Mittelschüler können schon in der Schule durch berufsrelevante Projekte ein Bezug zur Arbeitswelt herstellen. Bei diesem Prozess wird ein vorzeigbares Produkt erstellt oder eine Dienstleistung erbracht.

Als besonderer Vorteil wird bei den Maßnahmen der Berufsorientierung gesehen, dass die Schüler frühzeitig mit möglichen Ausbildungsbetrieben in Kontakt kommen und sich damit auch ihre Bewerbungschancen verbessern.

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