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Presseinfo

Nr. 206: 19.08.2013 
Schulversuch „lernreich 2.0” – Üben und Feedback mit digitalen Medien

Die Stiftung Bildungspakt Bayern startet in Kooperation mit dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus den Modellversuch „lernreich 2.0 – Üben und Feedback mit digitalen Medien”. Auch und vor allem in diesem Bildungsbereich gilt es, Kinder und Jugendliche auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vorzubereiten. Der Schulversuch wendet sich an Mittel- und Realschulen sowie Gymnasien. Pro Regierungs- bzw. MB-Aufsichtsbezirk nehmen je zwei Schulen jeder Schulart teil.

Für die Oberpfalz sind dies die Mittelschule Roding im Schulamtsbezirk Cham und die Mittelschule Berching im Schulamtsbezirk Neumarkt.

Die Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche in den Jahrgangsstufen 6 mit 9. Digitale Medien und „Web 2.0” sind bei der überwiegenden Mehrheit selbstverständliche Bestandteile ihres täglichen Lebens. Der Modellversuch will das Potenzial digitaler Medien nutzen, um den Bedürfnissen dieser Altersgruppe entgegenzukommen. Eine angemessene didaktische Integration digitaler Medien, wie sie bei „lernreich 2.0” umgesetzt werden soll, ermöglicht es den Schülerinnen und Schüler in vernetzten Lerngemeinschaften wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

Im Schulversuch werden Ansätze entwickelt und erprobt, wie insbesondere in den zwei Bereichen „Individualisiertes, systematisches Üben“ sowie in der „Systematischen Rückmeldung zu den Lernergebnissen und zum Lernprozess“, eine noch gezieltere individuelle Förderung erreicht werden kann. Die Unterrichtsforschung sieht hier Entwicklungspotenzial.

Digitale Medien dienen dazu, Aufgabenpools und Lernangebote unterschiedlicher Anforderungsstufen zur Verfügung zu stellen und individuellen Lerntempi und Lernweisen gerecht zu werden.

Der reguläre Fachunterricht wird organisatorisch und inhaltlich dahingehend flexibilisiert, dass Schülerinnen und Schüler in längeren Phasen entsprechend ihren individuellen Bedürfnissen und Lernvoraussetzungen allein oder mit anderen üben können.

Die Entwicklung und Erprobung der Maßnahmen kann mit unterschiedlichen Formen der Unterrichtsgestaltung verknüpft werden. In den Übungsphasen sind verschiedene Sozialformen des Lernens, wie Einzelarbeit, Lernteams und Gruppenarbeit, realisierbar.

In besonderer Weise eignen sich Klassen im Ganztag für die Einbeziehung in den Schulversuch.

Die Zielsetzungen von „lernreich 2.0 - Üben und Feedback mit digitalen Medien“ lassen sich auch sehr gut mit anderen Initiativen, Modellprojekten und Schulversuchen zur Stärkung der individuellen Förderung, zum Aufbau von Medienkompetenz sowie zur Weiterentwicklung des Ganztagesangebots kombinieren.

Die Erprobung beginnt im Schuljahr 2013/2014 mit mindestens zwei Parallelklassen pro

Schule. Diese werden zwei Jahre im Modellversuch geführt, um dann in den beiden Folgejahren erneut jeweils mindestens zwei Klassen neu in den Modellversuch aufzunehmen.

Die Schulen entwickeln und erproben die Maßnahmen in den Fächern Mathematik, in mindestens einer Naturwissenschaft bzw. in PCB sowie in mindestens einem weiteren übungsintensiven Fach wie z. B. in Deutsch und in der Fremdsprache Englisch.

Um den fachlichen Austausch sowie die Zusammenarbeit der Mittelschulen zu unterstützen und die Multiplikation der Ergebnisse vorzubereiten, wurden Netzwerke mit entsprechenden Schulen der Nachbarregierungsbezirke gebildet, die übergreifend durch Koordinatoren betreut werden.

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