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Presseinfo

Nr. 200: 13.08.2013 
24,328 Mio. Euro Städtebauförderung für die Oberpfalz

Mit der Zuteilung der Mittel für das Bayerische Städtebauförderungsprogramm ist die Aufstellung aller Städtebauförderungsprogramme 2013 abgeschlossen. Insgesamt kann die Regierung der Oberpfalz 24,328 Mio. Euro an Fördermitteln an die Städte und Gemeinden in unserem Regierungsbezirk bewilligen. Neben dem Freistaat Bayern, der mit 14,533 Mio. Euro den weitaus größten Anteil der Finanzhilfen bereitstellt, werden vom Bund 5,898 Mio. Euro und von der Europäischen Union 3,798 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.

Einen Schwerpunkt im Programmjahr 2013 bildet die Revitalisierung brachgefallener Industrie- und Gewerbeareale. Im Rahmen des Bayerischen Städtebauförderungsprogrammes sind dafür 2.945 Mio. Euro eingeplant.

Die bereitgestellten Mittel fließen heuer zu mehr als 90 % in den ländlichen Raum. Zusammen mit den erforderlichen gemeindlichen Eigenanteilen und den privaten Finanzierungsanteilen beträgt das durch die bereitgestellten Finanzhilfen initiierte gesicherte Investitionsvolumen ein Mehrfaches. Man kann davon ausgehen, dass damit bis zu 200 Mio. Euro an bauwirksamen Investitionen ausgelöst werden. Die Städtebauförderung sichert nicht nur eine bessere Entwicklung in unseren ländlichen Räumen, sie schafft auch einen starken Impuls für die Wirtschaft in der Oberpfalz.

Stellvertretend für weit über hundert geförderte Maßnahmen in 89 Städten und Gemeinden in der Oberpfalz stehen Fördermittel für folgende Maßnahmen bereit:

  • Die Stadt Amberg mit ihrer großen mittelalterlichen Altstadt ist ein sehr gutes Beispiel für die Erfolge von über 40 Jahren Städtebauförderung. Das Beispiel zeigt aber auch, die Pflege unserer historischen Stadt- und Ortskerne ist eine Daueraufgabe. Auch viele private Bauherren wurden bei der Sanierung ihrer denkmalgeschützten Gebäudesubstanz unterstützt. Aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz wird in Amberg heuer eine weitere Sanierungsmaßnahme mit 4 Wohneinheiten abgeschlossen. Für die Fertigstellung der Nabburger Tor Brücke und Vorbereitung der Sanierung des denkmalgeschützten ehemaligen kurfürstlichen Wagenhauses stehen Gelder bereit.
  • Die Stadt Mitterteich hat nach wie vor mit dem Strukturwandel in der Porzellan Industrie zu kämpfen. Mit den Zuschüssen aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm kann jetzt die Revitalisierung einer weiteren ehemaligen Porzellanfabrik angegangen werden. Mit diesen Maßnahmen werden nicht nur neue gewerbliche Entwicklungschancen genutzt, wir helfen auch mit, unnötigen Flächenverbrauch im Außenbereich zu vermeiden.
  • Nach gründlicher Vorbereitung und intensiver Abstimmung im Rahmen des Bund-Länder-Programms Aktive Zentren konnte vor einigen Tagen in Hemau mit der Neugestaltung des Stadtplatzes begonnen werden. Der Stadtkern wird damit entscheidend aufgewertet und für die Zukunft gerüstet.
  • In den ländlichen Räumen bilden interkommunale Zusammenarbeit und Netzwerke wichtige Grundlagen für eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung. 11 Gemeinden im östlichen Landkreis Schwandorf arbeiten mit Unterstützung des Bund-Länder-Programms Kleinere Städte und Gemeinden im Projekt Brückenland Bayern-Böhmen zusammen. Abgestimmte Entwicklungskonzepte helfen den Gemeinden, dass sie trotz z.T. erheblicher Auswirkungen des demographischen Wandels handlungsfähig bleiben. Die Sanierung des ehemaligen Schlossbauernhofes im Ortsteil Altfalter in Schwarzach bei Nabburg setzt ein Zeichen für attraktive Infrastruktureinrichtungen im ländlichen Raum. Mit dem großen bürgerschaftlichen Engagement und den Zuschüssen der Städtebauförderung wird dieses Projekt zum Erfolg.
  • Der strukturelle Wandel in Bad Kötzting wird durch städtebauliche Maßnahmen unterstützt. Aus der EU-Strukturfondsförderung kann die Regierung der Oberpfalz mithelfen, das neue Prophylaxe-Center durch attraktive Fußgängerbrücken mit Kurpark und Altstadt zu verbinden. Die Neugestaltung erfolgt auf der Grundlage eines Architektenwettbewerbs und verspricht eine wesentliche Aufwertung dieses bisher brachliegenden Areals entlang der Bahnlinie.

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