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Presseinfo

Nr. 277: 12.09.2012 
Schulversuch „Kooperationsmodell Mittelschule und Wirtschaftsschule“

Erfolgsmodell Wirtschaftsschule soll sich auch in Neumarkt und Schwandorf / Wackersdorf etablieren

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus hat im Rahmen des Kooperationsmodells Haupt-/Mittelschule und Wirtschaftsschule den Regierungsbezirk Oberpfalz in den letzten beiden Jahren mit zwei Standorten bedacht. Den Zuschlag für diesen Schulversuch, der eine Kooperation der Haupt- bzw. Mittelschule mit der dreijährigen Form der Wirtschaftsschule vorsieht, erhielten ab dem Schuljahr 2010/2011 die Mittelschule West und die Berufsschule in Neumarkt sowie ab dem Schuljahr 2011/2012 das Berufliche Schulzentrum Schwandorf in Kooperation mit der Mittelschule in Wackersdorf.

Dieses Kooperationsmodell ist dadurch geprägt, dass staatliche Wirtschaftsschulen an Haupt- bzw. Mittelschulen gegründet werden, so dass geeignete Haupt- und Mittelschüler an ihrer Schule verbleiben und dort den Wirtschaftsschulabschluss erwerben können.

Abteilungsdirektor Richard Glombitza von der Regierung der Oberpfalz bezeichnet die Wirtschaftsschule als ein Erfolgsmodell in der bayerischen Bildungslandschaft, da über 80% der Schüler eines jeden Abschlussjahrgangs anschließend einen Ausbildungsvertrag in der Tasche haben. Die Errichtung einer Wirtschaftsschule ist für das Bildungsangebot in Neumarkt und Schwandorf bzw. Wackersdorf eine enorme Bereicherung und steigert und erweitert die Attraktivität der Schullandschaft in den beiden Landkreisen.

Die Kooperation zwischen Haupt- bzw. Mittelschule und Wirtschaftsschule soll das bestehende Schulsystem weiterentwickeln und stärkt die Durchlässigkeit zwischen den Bildungsgängen beider Schularten. Außerdem erhöht Sie die Zahl der mittleren Schulabschlüsse mit dem Ziel, die Chancen der Jugendlichen auf dem Ausbildungsstellenmarkt zu verbessern. Dies kann durch die berufsorientierte Kompetenz der Lehrkräfte an Wirtschafts- bzw. Berufsschulen und deren Marktkenntnis besonders effektiv gelingen. Hauptschüler, die einen Ausbildungsberuf im Bereich Wirtschaft und Verwaltung anstreben, können so gezielt und profilorientiert gefördert werden.

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