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Presseinfo

Nr. 254: 27.08.2012 
Die Zahl der ausgebildeten Erzieherinnen und Erzieher in der Oberpfalz steigt

Bis zum 1. August 2013 haben Eltern von Kindern zwischen dem ersten und dritten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf ein Betreuungsangebot in einer Kindertagesstätte oder bei einer Tagesmutter. Obwohl in Bayern in den vergangenen fünf Jahren die Zahl der pädagogischen Fachkräfte gestiegen ist, werden in den Großstädten immer noch dringend Erzieherinnen und Erzieher gebraucht.

Aus den oberpfälzischen Fachakademien für Sozialpädagogik wurden im Juli 2012 ca. 80 Erzieherinnen und Erzieher in die Arbeitswelt entlassen. Im Schuljahr 2012/13 leisten 94 Berufspraktikantinnen im Anschluss an die bestandene Abschlussprüfung das einjährige, von Lehrkräften der Fachakademie für Sozialpädagogik begleitete Praxisjahr in Einrichtungen der Kinderbetreuung, um nach einer mündlichen Prüfung den Abschluss der staatlich anerkannten Erzieherin, des staatlich anerkannten Erziehers zu erhalten. Die in der Oberpfalz um 18 % gestiegene Zahl an ausgebildeten Erzieherinnen und Erziehern ist zum einen der Errichtung einer neuen Fachakademie für Sozialpädagogik in Schwandorf, zum anderen dem Angebot der berufsbegleitenden Teilzeitausbildung an der Fachakademie für Sozialpädagogik Regensburg geschuldet.

Wer sich für die Erzieherausbildung entscheidet, muss sich auf hohe schulische Anforderungen einstellen. Basierend auf der Vermittlung von Fachwissen, Persönlichkeitsbildung und Handlungskompetenz werden staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher für ihre Tätigkeit als Fachkraft in unterschiedlichen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern befähigt. Orientiert am aktuellen Forschungsstand mit engem Bezug zur sozialpädagogischen Praxis beziehen sich die Ausbildungsinhalte auf den Umgang und die Zusammenarbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Studierenden setzen sich intensiv mit den verschiedenen Entwicklungsstufen und dem Bildungs- und Erziehungsprozess als Ganzes auseinander. Der beträchtliche Anteil an eigenverantwortlichem, erfahrungsorientiertem und reflektierendem Lernen und Arbeiten führt zur Entfaltung der Persönlichkeitsbildung und Stärkung der Selbstkompetenz der Studierenden. Leistungserhebungen sind keine reinen Wissensabfragen, sie verlangen, Fachwissen auf eine gegebene berufliche Situation zu beziehen und ein auf den Handlungsbedarf abgestimmtes Handlungskonzept zu entwerfen. Transferfähigkeiten sind zu beweisen.

Absolventinnen und Absolventen von Mittelschulen können nach sehr gutem Abschluss zur Kinderpflegerin, zum Kinderpfleger an einer der fünf Berufsfachschulen für Kinderpflege in der Oberpfalz direkt in eine Fachakademie für Sozialpädagogik aufgenommen werden.

Freude beim Umgang mit Kindern und Jugendlichen alleine reicht allerdings nicht für eine erfolgreiche Erzieherausbildung, ist aber Grundvoraussetzung.

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