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Presseinfo

Nr. 247: 20.08.2012 
EU-Bildungsprojekt „Interkulturelle Führungskompetenz in der beruflichen Aus- und Weiterbildung“

Die Regierung der Oberpfalz organisierte für Lehrkräfte und Unternehmensvertreter eine einwöchige Fortbildungsveranstaltung in Südtirol

Unter dem Projekttitel „Interkulturelle Führungskompetenz in der beruflichen Aus- und Weiterbildung“ veranstaltete die Schulabteilung der Regierung der Oberpfalz für Lehrkräfte aus dem beruflichen Schulsystem und für Unternehmensvertreter aus der Region auf Einladung der Landesberufsschule für das Gastronomiegewerbe „Savoy“ in Meran zwei Fortbildungswochen in Südtirol.

Die insgesamt 28 Teilnehmer aus Schule und Wirtschaft trafen sich zu einem jeweils einwöchigen Projektaufenthalt mit ihren Südtiroler Kollegen und tauschten bei der Gelegenheit ihre Erfahrungen zu den Themen Interkulturalität und Führung aus.

Dabei hatten die Teilnehmer beider Länder ein intensives Programm zu bewältigen.

Einen Höhepunkt stellte die Betriebsbesichtigung bei der Firma Maico GmbH, einem mittelständischen Unternehmen in St. Leonhard im Passeiertal dar. Besonders die kompetenten Ausführungen der Geschäftsführung zu der betriebseigenen Personal- und Betriebsführungsphilosophie waren für die Teilnehmer äußerst aufschlussreich und interessant.

Ein weiterer Schwerpunkt der Fortbildungsveranstaltung war der Austausch über die Berufsschulsysteme in Bayern und in Südtirol. Die einzelnen Systeme wurden für die Südtiroler Seite von Dr. Hartwig Gerstgasser und für Bayern von Ministerialrat Claus Pommer vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus sowie Abteilungsdirektor Richard Glombitza, Leiter der Abteilung Schulwesen bei der Regierung der Oberpfalz, vorgestellt.

Darüber hinaus gewährte Dr. Helmut Wahlmüller vom Lohnabrechnungs- und Unternehmensberaterbüro ELAS GmbH (Meran) in seinem Vortrag Einblick in seine Führungsphilosophie sowie in die verschiedenen Formen der Auswahl von Führungskräften in der Privatwirtschaft. Frau Andrea Matok, Leiterin der Personalabteilung der Sparda-Bank Ostbayern, referierte zum selben Thema aus ihrer Sicht bzw. der Sicht eines ostbayerischen Unternehmens.

An zwei weiteren Tagen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, bei einem videogestützten Kommunikationstraining ihren eigenen Auftritt als Führungspersönlichkeit zu optimieren und dabei ihre diesbezüglichen Kompetenzen zu erweitern.

Es herrschte Übereinstimmung darin, dass beim Bau des gemeinsamen Hauses Europa nicht nur Finanzsysteme gegenseitig angeglichen, sondern auch die Bedürfnisse, Wünsche und Fragen der beteiligten Menschen miteinander in Dialog gebracht werden müssen. Nur durch die Begegnung von Menschen kann Europa zur gelebten Realität werden.


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