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Presseinfo

Nr. 328: 17.10.2011 
Grippeimpfung jetzt!

Die Monate Oktober und November sind der ideale Zeitraum für die Schutzimpfung gegen die Influenza (Virusgrippe). Die Regierung der Oberpfalz appelliert deshalb insbesondere an alle gefährdeten Menschen, sich in diesen Wochen – rechtzeitig vor der jährlichen Grippewelle – impfen zu lassen. Hierzu zählen vor allem über 60 Jahre alte Menschen, chronisch Kranke jeden Alters (d.h. auch Kinder z.B. mit Atemwegserkrankungen wie Asthma) und Beschäftigte im Gesundheitswesen (Arztpraxen, Krankenhäusern, Praxen der nichtärztlichen Heilberufe, Personal der Alten- und Pflegeheimen) nicht nur, um sich selbst vor einer Ansteckung zu schützen, sondern auch, um die Grippeviren nicht auf ihre Patienten zu übertragen.

Allen Beschäftigten in Einrichtungen mit regem Publikumsverkehr wird die Impfung ebenso empfohlen.

Die Virusgrippe (nicht zu verwechseln mit den meist harmlosen „grippalen Infekten“) ist auch für junge und sonst gesunde Menschen eine nicht zu unterschätzende Infektionskrankheit. Sie gefährdet aber mit ihren relativ häufigen Komplikationen, wie schwere Lungenentzündungen insbesondere ältere bzw. vorgeschädigte Patienten. Dies ist auch der Grund, warum sich unbedingt Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen und Altenheimen impfen lassen sollten. Bei einer Influenza-Infektion gefährden Sie sonst ihre eigenen Patienten!

Der saisonale Impfstoff setzt sich, wie jedes Jahr aus Bestandteilen der aktuell weltweit zirkulierenden drei Influenza-Virustypen (zur Zeit: A/H1N1, A/H3N2, B) zusammen.

Die hier zugelassenen Grippeimpfstoffe sind gut verträglich, das Nutzen-Risiko-Verhältnis spricht bei weitem zu Gunsten der Durchführung einer Influenza (Grippe)-Schutzimpfung.

Weil das menschliche Abwehrsystem nach der etwa ein bis zwei Wochen benötigt, um eine ausreichende Schutzwirkung aufzubauen, kann es vorkommen, dass man trotzdem an einer Influenza erkrankt. Dies dann, wenn man sich z.B. unbemerkt kurz vor oder nach der Impfung ansteckt hat. In diesen Fällen ist manchmal noch kein Impfschutz vorhanden oder der Impfschutz ist noch nicht vollständig ausgebildet. Zudem werden häufig trotz Impfung auftretende Atemwegsinfekte (z.B. Erkältungen), die durch andere Erreger verursacht werden, irrtümlich für Grippe-Erkrankungen gehalten. Eine „echte“ Grippe (Influenza) beginnt aber in aller Regel schlagartig mit hohem Fieber und schwerem Krankheitsgefühl.

Wie sich zu bestätigen scheint, bauen regelmäßige Impfungen gegen die Influenza auch einen gewissen Grundschutz gegen die Virusgrippe auf.

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