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Presseinfo

Nr. 290: 31.08.2011 
Projektprüfung an Bayerischen Haupt- und Mittelschulen ab dem Schuljahr 2011/2012

Im Rahmen der Weiterentwicklung der Hauptschule zur Bayerischen Mittelschule wird die Berufsorientierung in Unterricht und Schulleben profiliert. Durch die Einführung der Berufsorientierenden Zweige (boZ) Technik, Wirtschaft und Soziales werden für die arbeitspraktischen Fächer und das Fach Arbeit-Wirtschaft-Technik zum Schuljahr 2011/2012 verbindlich eng miteinander verknüpft. Die Schüler werden vermehrt praktisch tätig und erhalten tiefere Einblicke und Kenntnisse aus dem Arbeits- und Berufsleben. Diese Verknüpfung wirkt sich auch auf die Prüfungen zum qualifizierenden Hauptschulabschluss aus.

Die Projektprüfung wird ab dem Schuljahr 2011/12 verpflichtender Teil der besonderen Leistungsfeststellung zum Erwerb des qualifizierenden Hauptschulabschlusses. Sie ist im Lernfeld Arbeit-Wirtschaft-Technik (AWT) angesiedelt und verbindet das Fach AWT mit dem gewählten berufsorientierenden Zweig Technik, Wirtschaft oder Soziales. Die Einführung erfolgt an allen 102 staatlichen Mittelschulen und 3 Hauptschulen/Volksschulen.

Die bisher durchgeführte Einzelprüfung Arbeit/Wirtschaft/Technik im Rahmen der Prüfungen zum Qualifizierenden Hauptschulabschluss wird also durch eine Prüfung ersetzt, deren Inhalt aus zwei Fächern besteht. Nachdem im Schuljahr 2010/2011 die Möglichkeit bestand, ein „Übungsprojekt“ in der 8. Klasse bzw. in der Klasse M 9 durchzuführen, ist das neue Prüfungsformat den schulen bereits gut vertraut. Durch die Projektprüfung werden praktische und theoretische Fähigkeiten der Schüler aus dem Fach Arbeit-Wirtschaft-Technik und dem gewählten Berufsorientierenden Zweig in den Prüfungen zum qualifizierenden Hauptschulabschluss nachgewiesen.

Die Projektprüfung fasst dann zwei bisherige Prüfungsbestandteile (Fach Arbeit-Wirtschaft-Technik und arbeitspraktisches Fach) zusammen.

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