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Presseinfo

Nr. 285: 26.08.2011 
Schulversuch „Kooperationsmodell Hauptschule und Wirtschaftsschule“

Erfolgsmodell Wirtschaftsschule nun auch in Schwandorf
Das Berufliche Schulzentrum Schwandorf und die Hauptschule Wackersdorf bekommen den Zuschlag

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus hat im vergangenen Schuljahr drei weitere Standorte für das Kooperationsmodell Hauptschule und Wirtschaftsschule festgelegt. Auch der Regierungsbezirk Oberpfalz wurde dabei mit einem Standort bedacht. Den Zuschlag für diesen Schulversuch, der eine Kooperation der Hauptschule mit der dreijährigen Form der Wirtschaftsschule vorsieht, erhielt das Berufliche Schulzentrum Schwandorf in Kooperation mit der Hauptschule in Wackersdorf. Im Rahmen dieses Schulversuches erhält somit die Oberpfalz bereits zum zweiten Mal die Möglichkeit den Modellversuch durchzuführen. Bereits zu Beginn dieses Schuljahres konnte in Neumarkt eine dreistufige Wirtschaftsschule erfolgreich starten.

Dieses Kooperationsmodell ist dadurch geprägt, dass staatliche Wirtschaftsschulen an Hauptschulen gegründet werden, so dass geeignete Hauptschüler an ihrer Schule verbleiben und dort den Wirtschaftsschulabschluss erwerben können. Beginnend mit dem Schuljahr 2011/2012 können die ersten Schüler in der Jahrgangsstufe 8 an der neu gegründeten Schule in Schwandorf/Wackersdorf aufgenommen werden.

Die Wirtschaftsschule ist ein Erfolgsmodell in der bayerischen Bildungslandschaft, da über 80% der Schüler eines jeden Abschlussjahrgangs anschließend einen Ausbildungsvertrag in der Tasche haben. Diese Entscheidung ist für das Bildungsangebot in Schwandorf eine enorme Bereicherung und steigert und erweitert die Attraktivität der Schullandschaft im gesamten Landkreis Schwandorf.

Die Kooperation zwischen Hauptschule und Wirtschaftsschule soll das bestehende Schulsystem weiterentwickeln und stärkt die Durchlässigkeit zwischen den Bildungsgängen beider Schularten. Außerdem erhöht Sie die Zahl der mittleren Schulabschlüsse mit dem Ziel, die Chancen der Jugendlichen auf dem Ausbildungsstellenmarkt zu verbessern. Dies kann durch die berufsorientierte Kompetenz der Lehrkräfte an Wirtschafts- bzw. Berufsschulen und deren Marktkenntnis besonders effektiv gelingen. Hauptschüler, die einen Ausbildungsberuf im Bereich Wirtschaft und Verwaltung anstreben, können so gezielt und profilorientiert gefördert werden.

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