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Presseinfo

Nr. 273: 17.08.2011 
Zusammenarbeit Förderschulen - Berufsschulen

Inklusion was ist das?

Gemeinsamer Unterricht von Berufsschülern und Schülern mit Behinderung an der Berufsschule Regensburger Land.

Die UN-Behindertenrechtskonvention fordert im Artikel 24 die Einrichtung einer Schule für alle, unabhängig der individuellen Fähigkeiten oder Beeinträchtigungen, der ethischen, kulturellen oder sozialen Herkunft alle Schüler miteinander und voneinander lernen kann. So soll besonders Schülern mit „sonderpädagogischem Förderbedarf“ der Besuch einer Regelschule ermöglicht werden.

Am Berufsschulzentrum Regensburger Land werden durch gemeinsamen Unterricht und in Projektarbeit von Berufsschülern und Schülern mit Behinderung der Bischof-Wittmann-Schule Regensburg bedeutende Schritte auf dem Weg zur Inklusion gegangen und wesentliche Forderungen der UN Behindertenrechtskonvention umgesetzt. Die gemeinsamen Unterrichtsfächer waren Sport, Deutsch und Kommunikation, sowie Fachunterricht in Werken und Gestalten.

Dieser Unterricht ging weit über den "normalen Unterricht" hinaus. Besonders beeindruckend waren für die Schüler ihre ersten Erfahrungen in der Kletterhalle beim erklimmen der steilen Wand. Die Gleichgewichtsfähigkeit wurde vor allem im Niederseilparcours sowie beim Hindernisparcours auf die Probe gestellt. Für alle Schüler war dies eine großartige und einzigartige Erfahrung. Der Sportunterricht fand nicht immer nur in der Sporthalle statt, sondern wurde oft in die Schwimmhalle verlegt. So konnten die Grundfertigkeiten des Brustschwimmens und Kraulens eingeübt, beziehungsweise gefestigt werden.

Gegen Ende des Schuljahres leisteten die beiden Klassen noch einen schönen Beitrag zum Klimaschutz. Die Schüler pflanzten in ihren Heimatgemeinden je einen Baum und unterstützen damit das Projekt "plant for the planet".

Gerne angenommen wurde das Kunstprojekt "Mal mit mir". Dieses entstand in Zusammenarbeit mit dem Kunstatelier für Kinder und Jugendliche "Okienko" in Siemianowice Sl. Polen.

Die Jugendlichen gestalteten gemeinsame Bilder. Die Bilder reisten per Post hin und her, bis sie vollendet waren. Um sich auch gegenseitig kennen zu lernen, wurden mit den "reisenden" Bildern auch Fotos und Steckbriefe ausgetauscht. Als Höhepunkt erwies sich die Präsentation der Bilder. An beiden Schulen, sowie dem Kunstatelier wurden Ausstellungen in Verbindung mit einer Vernissage organisiert. Besonders erfreulich war es, dass polnische Jugendliche ihre Kunstpartner in Regensburg besuchten. Im Oktober wiederum werden die Jugendlichen ins dortige Kunstatelier "Okienko" nach Polen fahren. Wo sie ebenfalls an gemeinsamen Kunstangeboten und Ausflügen teilnehmen werden.

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