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Presseinfo

Nr. 062: 22.02.2011 
Planfeststellungsbeschluss für den 2-bahnigen Ausbau der Bundesstraße 85 westlich Wetterfeld bis Untertraubenbach

Die Regierung der Oberpfalz hat den Planfeststellungsbeschluss für den zweibahnigen Ausbau der Bundesstraße 85 westlich Wetterfeld bis Untertraubenbach im Landkreis Cham erlassen. Damit sind die rechtlichen Voraussetzungen für die Verwirklichung dieser für den Raum Cham so vordringlichen Maßnahme geschaffen. Der ca. 3,2 km lange Bauabschnitt ist der mittlere Teilabschnitt zwischen Roding und Cham der künftig 2-bahnigen Bundesstraße 85, wie er auch im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen enthalten ist. Dieser Bauabschnitt schließt unmittelbar an den bereits fertig gestellten 2-bahnigen Ausbauabschnitt zwischen Untertraubenbach und Cham an.

Der festgestellte Plan umfasst den bestandsorientierten, 2-bahnigen Ausbau der Bundesstraße 85 westlich von Wetterfeld bis Untertraubenbach einschließlich der hieraus notwendigen Verlegung der Staatsstraße 2040 sowie deren Anschluss an die ausgebaute Bundesstraße 85 östlich von Wetterfeld. Die bestehende Bundesstraße wird dabei lagemäßig weitestgehend als 1. Richtungsfahrbahn beibehalten und die 2. Fahrbahn südlich angebaut.

Nachdem die zweibahnige Bundesstraße künftig ausschließlich nur noch von Kraftfahrzeugen benützt werden darf, wird für den dann auf der Kraftfahrstraße nicht mehr zugelassenen Verkehr, ein parallel zur Bundesstraße verlaufendes Ersatzwegenetz geschaffen. Die Verknüpfung mit dem bestehenden Straßennetz erfolgt über eine Anschlussstelle östlich von Wetterfeld.

Im Bereich von Wetterfeld wird die Trennwirkung der künftig 2-bahnigen Bundesstraße 85 durch eine 430 m lange Troglage, die im Ortsbereich auf einer Länge von 180 m in Tunnellage geführt wird, wesentlich reduziert. Im Anschluss an die Tunnellage sind beiderseits der Bundesstraße Lärmschutzwände in einer Höhe zwischen 2,00 und 4,50 m vorgesehen. Für die Eingriffe in Natur- und Landschaft sieht der Beschluss die Bereitstellung von Ausgleichs- und Ersatzflächen in einer Größenordnung von rd. 5,3 ha vor.

Der Baubeginn für den rd. 32,5 Mio. Euro teuren Abschnitt hängt vom Zeitpunkt der Rechtsbeständigkeit des Beschlusses und der Bereitstellung ausreichender Haushaltsmittel ab.

Lageplan

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