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Presseinfo

Nr. 086: 29.03.2011 
Sensation bei der Berufsschulneuorganisation

Eine ebenso gute wie auch sensationelle Nachricht hat die Regierung der Oberpfalz zu vermelden. Wie Regierungsvizepräsident Johann Peißl jetzt den Medien gegenüber erklärte, hat sich bei der Sichtung der Vorschläge und Einwendungen, die die Schulsachaufwandsträger zum Berufsschulneuorganisationskonzept (BS-NEUOK) der Regierung der Oberpfalz in den letzten Wochen gemacht haben, ein wichtiges Detail herauskristallisiert. Im ansonsten ausgezeichnet durchdachten und ausgewogenen Konzept der Regierung der Oberpfalz wurde schlicht und einfach eine Berufsschulklasse übersehen. Es handelt sich dabei um die Eingangsklasse der künftigen Lokomotivführer der Donau-Moldau-Bahn. Mit deren Ausbildung muss schon jetzt begonnen werden, damit in vier Jahren beim voraussichtlichen Start der neuen Bahnverbindung zwischen Bayern und Tschechien rechtzeitig genügend Lokführer zur Verfügung stehen. "Dass wir diese Klasse (17 Schüler und 4 Lehrer) übersehen haben, tut uns zwar leid, ist aber wegen der über 300 Ausbildungsberufe und der Neuartigkeit dieses Berufes mit der Bezeichnung - abgekürzt - DoMoBaLoFü - nicht verwunderlich," erklärte der Regierungsvizepräsident. Die Eigenständigkeit des neuen Eisenbahnerberufs ist notwendig, weil die Lokführer zweisprachig und auch auf aus den ehemaligen Ostblockstaaten stammenden Lokomotiven, z.B. der berühmten "Taigatrommel", ausgebildet werden müssen. Das gegenseitige Fahrplanlesen und Fahrplanverstehen ist dabei Teil des bilingualen Unterrichts. Erfreulich ist nun, dass sich ab sofort sowohl Berufsschulen, als auch Schulaufwandsträger für dieses Klasse bewerben können. Sehr von Vorteil wäre, wenn die Berufsschule, die diese Ausbildung durchführen will, möglichst einen Gleisanschluss hätte. Deshalb und aus strukturpolitischen Gründen, würde die Regierung der Oberpfalz auch die Wiedereröffnung bereits stillgelegter Strecken beim Eisenbahnbundesamt beantragen.

Für die Ausbildung in diesem Berufszweig hat die Regierung der Oberpfalz bereits vorgesorgt und das nachgebaute Modell eines Lokführerstandes angeschafft. Interessenten können es am 01.04.2011 zwischen 10.00 und 11.30 Uhr in der Pressestelle der Regierung der Oberpfalz in Regensburg, Emmeramsplatz 8 besichtigen.

Weitere Auskünfte erteilen Abteilungsdirektor Richard Glombitza (Tel. 0941/5680-500) oder Regierungsschuldirektor Walter Schütz (Tel. 0941/5680-502) ebenfalls am 01.04.2011.

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Pressestelle der Regierung der Oberpfalz
Briefanschrift: 93039 Regensburg, Dienstgebäude: Emmeramsplatz 8
Pressesprecher: Markus Roth (Telefon: 0941 5680-1105 oder -1195)
Vertreterin: Kathrin Kammermeier (Telefon: 0941 5680-1152)
Vertreter: Dr. Robert Feicht (Telefon: 0941 5680-1375)
Telefax: 0941 5680-1106
E-Mail: presse@reg-opf.bayern.de
Internet: www.regierung.oberpfalz.bayern.de

 
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