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Presseinfo

Nr. 032: 24.01.2011 
28,4 Mio. Euro für Städtebauförderung in der Oberpfalz

279 Bewilligungsbescheide an 79 Städte und Gemeinden mit insgesamt 28,4 Millionen Euro an Fördermitteln: Damit war 2010 für die Städtebauförderung in der Oberpfalz ein sehr gutes Jahr, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass Maßnahmen der Stadterneuerung im Schnitt das 8-fache an bauwirksamen Investitionen auslösen. Damit ist die Städtebauförderung mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von über 200 Millionen Euro auch ein wichtiger Motor für die Wirtschaft in der Oberpfalz.

Mit den Geldern helfen der Freistaat Bayern und die Regierung der Oberpfalz als Bewilligungsstelle den Städten und Gemeinden bei vielfältigen städtebaulichen Aufgaben. Problematische wirtschaftliche Rahmenbedingungen und der Demographische Wandel sind große Herausforderungen für die Gemeinden in der Oberpfalz. Trotz dieser Schwierigkeiten konnten auch im Jahr 2010 mit den Programmen der Städtebauförderung wichtige Projekte finanziert werden.

Das breite Spektrum der Städtebauförderung wird an einigen Beispielen aus verschiedenen Handlungsfeldern deutlich:

Der Ortskern von Dietfurt an der Altmühl wurde über viele Jahrzehnte hinweg durch die starke Verkehrsbelastung in der Ortsdurchfahrt geprägt und hat zu einer schleichenden Abwertung des gesamten Altstadtensembles geführt. Die umfassende Neugestaltung des Ortskerns wurde 2010 abgeschlossen. Eine vernünftige Verkehrsberuhigung und ausgewählte Gestaltungselemente sichern eine wesentliche Aufwertung und eine neue Lebensqualität im Stadtzentrum. Über mehrere Bauabschnitte und Finanzierungsraten wurden zu Gesamtkosten von ca. 4,4 Millionen Euro über 2,2 Millionen Euro Städtebauförderungsmittel bewilligt.

Die Stadt Neustadt an der Waldnaab hat nach jahrelanger Diskussion jetzt über einen Architektenwettbewerb eine gute Lösung für ihr Stadtzentrum gefunden. Das wertvolle Denkmalensemble wird durch die geplante Umgestaltung des Stadtplatzes deutlich aufgewertet. Zu den Gesamtkosten von ca. 1.875.000 Euro wurden für die Stadt bis zu 1.140.000 Städtebauförderungsmittel eingeplant, die erste Rate in Höhe von 560.000 Euro konnte 2010 bewilligt werden.

Die Stadt Tirschenreuth hat die Neugestaltung des Marktplatzes erfolgreich abgeschlossen und damit eine wesentliche Aufwertung der gesamten Innenstadt erreicht. Als zweite große Stadtumbaumaßnahme konnte 2010 mit der Modernisierung des sog. Haimerlareals begonnen werden. Vier Wohn- und Geschäftshäuser unmittelbar am Marktplatz standen seit mehreren Jahren fast komplett leer, die Modernisierungskosten waren ohne öffentliche Förderung nicht finanzierbar. Zu den Gesamtkosten in Höhe von ca. 3,4 Millionen Euro wurden als erste Förderrate 455.000 Euro bewilligt. Insgesamt konnte die Regierung der Oberpfalz Städtebauförderungsmittel bis zu einer Höhe von 1.073.000 Euro für diese wichtige Sanierungsmaßnahme in Aussicht stellen.

Die Gemeinde Ursensollen möchte ihren Bürgern mehr Lebensqualität bieten und hat deshalb in den letzten Jahren konsequent in die Aufwertung des Ortskerns investiert. Das neue Zentrum umfasst auch die sogenannte Dorfwiese, mit Unterstützung der Städtebauförderung konnte eine vielfach nutzbare "grüne Mitte" geschaffen werden. Die Gesamtkosten betrugen knapp 2 Millionen Euro, Finanzhilfen in Höhe von ca. 940.000 Euro konnte die Regierung der Oberpfalz dazu bereitstellen.

Die Burg Dagestein ist nicht nur der historische Mittelpunkt von Vilseck, die Burg wird im Rahmen der Stadtsanierung Schritt für Schritt revitalisiert und zu einem kulturellen Zentrum für die Stadt ausgebaut. Die Investitionen zum Erhalt des hochwertigen Baudenkmals sind gleichzeitig Investitionen in die Zukunft der Stadt. Für den 2010 eingeweihten Abschnitt "Kasten Nordost" konnte die Städtebauförderung zu Gesamtkosten von ca. 1,7 Millionen Euro einen Zuschuss in Höhe von 528.000 Euro beitragen.

Pünktlich zum Bürgerfest im August 2010 konnte die Stadt Wörth an der Donau wichtige Sanierungserfolge präsentieren: Mit der Neugestaltung der Ludwigstraße und dem Umbau eines leer stehenden Geschäftshauses zu einem kulturellem Zentrum für die Bürger setzt die Stadt deutliche Signale für die Entwicklung der Innenstadt. Gesamtkosten von ca. 4,6 Millionen Euro und Fördermittel in Höhe von 1,8 Millionen Euro sind sinnvolle Investitionen in die Zukunft des Stadtkerns.

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