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Presseinfo

Nr. 027: 20.01.2011 
Rekordjahr bei Straßenbauinvestitionen in der Oberpfalz

130 Mio.-Grenze bei Straßenbauinvestitionen in der Oberpfalz überschritten

Dank der Konjunkturprogramme bei Bund und Land konnte im Jahr 2010 mit rund 133 Mio. Euro die höchste bisher jemals in der Oberpfalz erreichte Summe an Bundes- und Staatsmitteln in den Straßenbau investiert werden. Mit diesen Haushaltsmitteln wurden Neubau- wie auch Um- und Ausbau- sowie Erhaltungsmaßnahmen im Bundes- und Staatsstraßennetz durchgeführt. Ein Teilbetrag dieser Summe in Höhe von rund 26,2 Mio. Euro wurde aber auch als Zuwendung oder Beteiligungsleistung für den kommunalen Straßenbau zur Verfügung gestellt. Seit 2005 konnten die Straßenbauinvestitionen um rund fünfundsiebzig Prozent gesteigert werden.

Von diesem Betrag wurden im Jahr 2010 insgesamt rd. 64 Mio. Euro in den Bau und Unterhalt der Bundesstraßen investiert. Hiermit konnten wieder wichtige Schritte auf dem Weg zu einem leistungsfähigen Fernstraßennetz im Regierungsbezirk verwirklicht oder begonnen werden. Am 8. Dezember 2010 wurde sowohl die Ortsumgehung Pressath (Bauabschnitt II) als auch der Ausbau Pilsach – Stieglitzenhöhe (Bauabschnitt I) im Zuge der Bundesstraße 299 dem Verkehr übergeben. Außerdem konnte ein weiterer Abschnitt des Ausbaus der Bundesstraße 85 zwischen Sulzbach-Rosenberg und Amberg in Betrieb genommen werden. Mit dem feierlichen Tunneldurchschlag am 23.Oktober 2010 für den Deschelbergtunnel konnte ein weiterer Schritt für die Verwirklichung der Ortsumgehung Furth im Wald getätigt werden. Mit rund 68,5 Mio. Euro Gesamtkosten ist das Vorhaben die größte Bundesstraßeninvestition im Regierungsbezirk.

Auch im Staatsstraßenbau ergibt sich eine durchaus positive Bilanz. Mittels Kofinanzierung aus Mitteln der Europäischen Gemeinschaft und aus dem Investitionsprogramm Zukunft Bayern (IZB) der Bayerischen Staatsregierung konnten mit einem Gesamtvolumen in Höhe von rd. 42,7 Mio Euro eine Anzahl von Maßnahmen fertig gestellt und neue begonnen werden.

Die Ortsumgehung von Schönthal (St 2400), die wegen ihrer Lage auf einer Zubringerstrecke zum bayrisch-tschechischen Grenzübergang Waldmünchen/Liskova durch die Europäische Gemeinschaft zur Hälfte mitfinanziert wird, konnte weitgehend fertiggestellt werden. Begonnen werden konnte die Ortsumgehung Kulmain im Zuge der stark frequentierten Staatsstraße 2177 als auch der Ausbau in Lengenfeld, der u. a. die Beseitigung einer Engstelle an einer Eisenbahnüberführung vorsieht. Durch diese Baumaßnahme wird die Verkehrssicherheit entscheidend verbessert. Weiterhin konnte mit dem Ausbau der Staatstraße 2235 bei Stettkirchen begonnen werden.

Einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer, insbesondere aber der nicht motorisierten, leisten auch die Investitionen in den Radwegebau. Hier konnten im Jahr 2010 Radwege an Bundes- und Staatsstraßen mit einem Kostenvolumen von rd. 1,9 Mio. Euro realisiert werden.

Darüber hinaus hat der Freistaat Bayern auch im Jahre 2010 wiederum verkehrswichtige Projekte in kommunaler Baulast finanziell unterstützt. Durch die Regierung der Oberpfalz wurden rund 118 kommunale Straßenbauvorhaben bezuschusst. Dazu erhielten die Kommunen in der Oberpfalz 19,54 Mio. Euro an Zuwendungen aus dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (BayGVFG) und 1,32 Mio. Euro aus den Mitteln des Finanzausgleichsgesetzes (FAG).

Mit dem Spatenstich am 19. März 2010 wurde die Ostumgehung Regensburg begonnen. Hierbei handelt es sich bei Gesamtkosten von 67,6 Mio. Euro um die größte kommunale Fördermaßnahme im Regierungsbezirk Oberpfalz. Weitere große geförderte Einzelmaßnahmen waren der Bau der Ortsumgehung Buch im Landkreis Neustadt mit rd. 1,4 Mio. Euro und die Südumgehung Schierling im Landkreis Regensburg mit rd. 3,0 Mio. Euro an Zuwendungen im Jahr 2010.

Überdies förderte die Regierung der Oberpfalz in 2010 mit 5,34 Mio. Euro den Bau von Staatsstraßen in kommunaler Sonderbaulast, wovon 4,16 Mio. Euro für den Bau von Geh- und Radwegen im Rahmen des erweiterten Förderkatalogs verwendet wurden.

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