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Presseinfo

Nr. 324: 06.09.2010 
Situation der Volksschulen in der Oberpfalz im Schuljahr 2010/2011

Schulen – Schülerzahlen

Die Gesamtzahl der 342 Volksschulen in der Oberpfalz, davon 15 in privater Trägerschaft, hat sich gegenüber dem Vorjahr um 60 Schulen erhöht. Ursache für diese enorme Erhöhung ist hauptsächlich die durch die Errichtung von Mittelschulen notwendige Teilung bisheriger gemeinsamer Grund- und Hauptschulen in selbstständige Grundschulen und Mittelschulen.

Als absolut neue Grundschule startet die private kirchliche Grundschule St. Marien in Neumarkt.

Die im Vorjahr als Grundschule gegründete Regensburg International School (RIS) in Großberg (Landkreis Regensburg) wurde um eine Hauptschule erweitert.

Die bisherige Grund- und Hauptschule Sinzing im Landkreis Regensburg wird zu einer reinen Grundschule.

Somit gliedert sich die Schullandschaft der Oberpfälzer Volksschulen im neuen Schuljahr wie folgt: 229 Grundschulen, 92 Mittelschulen, 3 Hauptschulen, 18 (gemeinsame) Grund- und Hauptschulen.

Die durch die rechtliche und organisatorische Trennung der bisherigen Grund- und Hauptschulen entstandenen "neuen" Grundschulen sind selbstständige Schulen mit neuem Namen, eigens zu wählenden Elternbeiräten und eigenen Lehrerkonferenzen. Lediglich die Verwaltungssekretariate und die bisherigen Schulleitungen bleiben die gleichen. Diese Rektoren und Rektorinnen und deren Stellvertreter leiten ab sofort zwei selbstständige Schulen gemeinsam, eine Grundschule und eine Mittelschule.

Die größten Volksschulen der Oberpfalz sind die Mittelschule Neutraubling (Landkreis Regensburg) mit 592 Schülern in 29 Klassen und die Grundschule Neutraubling mit 527 Schülern in 20 Klassen. Die kleinste staatliche Grundschule liegt in Trausnitz (Landkreis Schwandorf) mit 28 Kindern in zwei Klassen.

Die Gesamtschülerzahl an den Volksschulen der Oberpfalz ging gegenüber dem Vorjahr um 3.107 Schüler (4,9 %) auf jetzt 60.690 Schüler zurück. Die Zahl der Schulanfänger beträgt 8.951 und damit um 370 (4 %) Erstklässler weniger als im Vorjahr. Die Grundschulen besuchen 2010/11 insgesamt 39.004 Schüler (Rückgang 2.132 Schüler = 5,2 %), die Mittelschulen/Hauptschulen 21.686 Schüler (Rückgang 975 Schüler = 4,3 %.

Bayernweit beträgt der Rückgang im Bereich der Volksschulen ca. 4,05 %.

In den letzten fünf Jahren haben die Volksschulen der Oberpfalz insgesamt 13.703 Schüler verloren, davon 7.374 Grundschüler.

An den staatlichen Grundschulen wurden insgesamt 88 jahrgangskombinierte Klassen gebildet, in denen Schüler der 1./2., 2./3. oder der 3./4. Jahrgangsstufe miteinander unterrichtet werden. An den privaten Volksschulen existieren 16 jahrgangskombinierte Klassen.

Durch den großen Schülerrückgang sank die Zahl der Klassen auf 2.821, das sind 122 weniger als im Vorjahr. Die Klassen verteilen sich wie folgt: Grundschule 1.771 (Rückgang um 71 Klassen) und Hauptschule 1.950 (Rückgang um 51 Klassen).

Die Mindestschülerzahl pro Klasse beträgt entsprechend den Vorgaben des Kultusministeriums in der Grundschule 13, in der Hauptschule 15. Bei Mittelschulen in Verbünden kann diese Mindestzahl auch unterschritten werden. Die zulässige Schülerhöchstzahl liegt in der 1. Jahrgangsstufe bei 28, in der 2. Jahrgangsstufe bei 29, bei allen anderen Jahrgangsstufen bei 30 Schülern. In der Oberpfalz gibt es nur 25 Klassen (= 0,9 %) mit 30 Schülern, aber auch 167 Klassen (= 5,9 %) mit bis zu 15 Schülern. In 34 % aller Volksschulklassen sitzen nur 16-20, in 44 % 21-25 Schüler und Schülerinnen.

Um Klassen mit einem Schüleranteil von mehr als 50 % Migrationshintergrund zu entlasten, wurde dort vom Kultusministerium die Schülerhöchstzahl auf 25 begrenzt und zusätzliche Lehrerstunden zur Verfügung gestellt. Damit konnten insgesamt 13 Klassen in Amberg, Weiden und vor allem in Regensburg geteilt werden.

Die durchschnittliche Schülerzahl in einer Grundschulklasse beträgt 22,02 Schüler, in einer Mittelschul-/Hauptschulklasse 20,65 Schüler.

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