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Presseinfo

Nr. 323: 03.09.2010 
"Traineeprogramm": Sondermaßnahme zur Sicherung des Lehrernachwuchses an beruflichen Schulen 2010/2011

Der Bedarf von Lehrkräften an beruflichen Schulen für den Metall- und Elektrobereich ist mit grundständig ausgebildeten Lehrern nicht vollständig zu decken.

Um diese Schwierigkeit zu überwinden hat das Staatsministerium für Unterricht und Kultus das Traineeprogramm: "Sondermaßnahme zur Sicherung des Lehrernachwuchses an beruflichen Schulen", aufgelegt.

Was kann man sich hierunter vorstellen? Ein Dipl.-Ing. der Fachrichtung Maschinenbau oder Elektrotechnik kann mit seinem Studium an einer Universität als „Quereinsteiger“ in den staatlichen oder kommunalen Schuldienst eintreten. Mit einem erfolgreichen Studium und den Noten "Gut" oder "Sehr Gut" sowie einem Abschluss "Diplom Ingenieur (Univ.)", das nicht älter als sechs Jahre sein darf, gehört man zum angesprochenen Personenkreis.

Wird der Aspirant nach erfolgreicher Bewerbung für dieses "Traineeprogramm" ausgewählt, findet er folgende Bedingungen vor. Man erhält einen befristeten Arbeitsvertrag für zwei Jahre und darf bei Einstellung nicht älter als 42 Jahre sein. Dabei ist eine Probezeit von sechs Monaten zu absolvieren. Im 1. Ausbildungsjahr sind 12, im 2. Ausbildungsjahr 18 Unterrichtswochenstunden bei einer Bezahlung von 3225,00 Euro zu halten. Nach bestandener Traineemaßnahme und bei Erfüllung der Voraussetzungen (das 45 Lebensjahr nicht überschritten und gesundheitlich geeignet) ist eine Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit in den höheren Dienst geplant.

Diese Traineeprogramme laufen nun schon im 4. Jahr. Die Regierung der Oberpfalz hat für das Schuljahr 2010/11 drei Trainees mit Universitätsabschluss (zwei in Metall und einen in Elektro) zu betreuen.

Im August 2010 wurde für vier Trainees jeweils ein Gesamtgutachten erstellt, welches dem Kultusministerium vorgelegt wird. Alle Trainees konnten ihr zweijähriges Programm erfolgreich absolvieren.

Insgesamt läuft das Traineeprogramm seit dem Jahr 2007.

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