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Presseinfo

Nr. 318: 31.08.2010 
Wirtschaftsschulen

Schulversuch „Kooperationsmodell Hauptschule und Wirtschaftsschule“

Der bayerische Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat einen Schulversuch in Neumarkt i.d.OPf. genehmigt, der eine Kooperation der Hauptschule mit der dreijährigen Form der Wirtschaftsschule vorsieht.

Dieses Kooperationsmodell ist dadurch geprägt, dass staatliche Wirtschaftsschulen an Hauptschulen gegründet werden, so dass geeignete Hauptschüler an ihrer Schule verbleiben und dort den Wirtschaftsschulabschluss erwerben können.

Beginnend mit dem Schuljahr 2010/2011 soll über drei Schuljahre hinweg jeweils in der Jahrgangsstufe 8 eine Kooperationsklasse pro Standort gebildet werden. Auf Vorschlag der Bezirksregierungen wurden die Standorte vom bayerischen Staatsminister für Unterricht und Kultus, Dr. Ludwig Spaenle, persönlich ausgewählt. Im Regierungsbezirk Oberpfalz wird der Modellversuch an der Hauptschule West in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Berufsschule Neumarkt durchgeführt werden. Im Rahmen dieses Modellversuchs wird eine zeitlich befristete neue Wirtschaftsschule errichtet, die an die bestehende Berufsschule angegliedert, aber in den Räumen der Hauptschule West angesiedelt sein wird. Unterrichtet werden die Schülerinnen und Schüler der neuen Wirtschaftsschule sowohl von Lehrkräften der Berufsschule als auch von Hauptschullehrern. Für den Einsatz der Lehrkräfte, einschließlich der Fachlehrkräfte, ist der berufliche Bezug der Fächer entscheidend. Die profilbildenden Fächer werden dabei von Lehrkräften der beruflichen Schule unterrichtet, während die Hauptschullehrkräfte in den allgemeinbildenden Fächern eingesetzt werden.

Die Kooperation zwischen Hauptschule und Wirtschaftsschule soll das bestehende Schulsystem weiterentwickeln. Sie soll die Durchlässigkeit zwischen den Bildungsgängen beider Schularten stärken und die Zahl der mittleren Schulabschlüsse erhöhen. Dabei besteht das wichtigste Ziel darin, die Chancen der Jugendlichen auf dem Ausbildungsstellenmarkt zu verbessern. Dies kann durch die berufliche Kompetenz der Lehrkräfte an Wirtschafts- bzw. Berufsschulen und deren Marktkenntnis besonders effektiv gelingen. Hauptschüler, die einen Ausbildungsberuf im Bereich Wirtschaft und Verwaltung anstreben, können so gezielt, begabungsgerecht und profilorientiert gefördert werden.

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