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Presseinfo

Nr. 308: 24.08.2010 
Förderschulen und Schule für Kranke im Regierungsbezirk Oberpfalz

Im Schuljahr 2010/11 ist in der Oberpfalz eine Zunahme von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den drei Förderschwerpunkten körperliche und motorische Entwicklung, Sehen und weiterer Förderbedarf und emotionale und soziale Entwicklung zu verzeichnen.

Am Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung (Pater-Rupert-Mayer-Schule in Regensburg) steigt die Schülerzahl von 337 auf 347, am Förderzentrum Sehen und weiterer Förderbedarf von 86 auf 93 Schüler und an der Schule zur Erziehungshilfe in Regensburg von 80 auf 97 Schüler.

Dementsprechend werden auch mehr Klassen gebildet: An der Pater-Rupert-Mayer-Schule eine Klasse mehr, am Förderzentrum Sehen und weiterer Förderbedarf ebenfalls eine mehr und an der Schule zur Erziehungshilfe in Regensburg zwei Klassen mehr.

An den Förderzentren mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung ist die Schülerzahl zum ersten Mal in den letzten zehn 10 Jahren nicht mehr gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr sind es 11 Schüler weniger bei insgesamt 803 Schülern in 88 Klassen. 79 Schüler mit dem Förderbedarf geistige Entwicklung werden in 10 Außenklassen an Grund- und Hauptschulen unterrichtet. Im Zuge der Inklusionsbestrebungen wird auf Wunsch der Eltern im Schuljahr 2010/11 zum ersten Mal eine Außenklasse an einer Berufsschule (Staatl. Berufsschulzentrum Regensburg-Land) gebildet.

Die Schülerzahlen an den Sonderpädagogischen Förderzentren mit den Förderschwerpunkten Lernen, Sprache, Verhalten sind im Vergleich zum Schuljahr 2009/10 um 93 Schüler gesunken. Dies wirkt sich auch auf die Klassenbildung aus. An den 21 Sonderpädagogischen Förderzentren werden 10 Klassen weniger gebildet bei einer durchschnittlichen Schülerzahl von 12,29 Schülern pro Klasse.

Die Stütz- und Förderklassen für Schüler mit sehr hohem Förderbedarf im emotional-sozialen Bereich können auch im Schuljahr 2010/11 weitergeführt werden (6 Klassen für Grundschüler und 2 Klassen für Hauptschüler). Stütz- und Förderklassen können nur gebildet werden, wenn sich die Jugendhilfe beteiligt und entsprechendes Personal von der Schule zur Verfügung steht.

Der Schülerrückgang an den SFZ beruht neben dem allgemeinen Geburtenrückgang insbesondere auf der sehr erfolgreichen Arbeit der Mobilen Sonderpädagogischen Dienste mit dem Ziel, die Schüler an die Volksschule zurückzuführen oder dort zu belassen und sie überwiegend in den 30 Kooperationsklassen zu unterrichten. Die Anzahl der MSD-Stunden wird in etwa gleich bleiben können. Die Stunden für die Mobile Sonderpädagogische Hilfe im Kindergarten und in der Frühförderung können wiederum gesteigert werden..

Die Schule für Kranke Regensburg mit Außenstellen in Regensburg, Weiden, Cham und zum ersten Mal am Universitätskllinikum in Regensburg verzeichnet derzeit 76 Schüler in 10 Klassen.

An den drei Berufsschulen zur sonderpädagogischen Förderung (Grafenwöhr, Schwandorf, Regensburg) bleiben die Schüler- und Klassenzahlen in etwa gleich, eventuell ist eine leichte Steigerung zu erwarten.

Wenn man alle Schüler- und Klassenzahlen (einschließlich Berufsschulen und Schulen für Kranke) zusammenfasst, kann man von 5611 Schülern in 493 Klassen ausgehen (2009/10: 5644 Schüler in 496 Klassen).

Durchschnittliche Schülerzahlen in den Klassen:

  • Sonderpädagogische Förderzentren: 12,29
  • Förderzentren mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung: 9,13
  • Förderzentren mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung: 11,19
  • Förderzentren mit dem Förderschwerpunkt Sehen und weiterer Förderbedarf: 6,20
  • Schulen zur Erziehungshilfe: 9,596
  • Schule für Kranke: 7,60
  • Berufsschulen zur sonderpädagogischen Förderung: 12,77.

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