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Presseinfo

Nr. 230: 21.06.2010 
Hoher Zuschuss für Via Carolina e.V. in Bärnau

Auf Grund der Ermächtigung des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie hat die Regierung der Oberpfalz dem Verein Via Carolina e.V. aus Mitteln des Ziel 3-Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit Freistaat Bayern-Tschechische Republik 2007-2013 für den bayerischen Projektteil des Projekts Auf der Goldenen Straße - Geschichtspark Bärnau - Tachov/Pernolec einen Zuschuss in Höhe von bis zu

2.841.675,00 Euro

bewilligt. Damit werden Gesamtkosten von 4,4 Mio. Euro gefördert.

Die "Goldene Straße" - "Via Carolina" - war im Mittelalter der bedeutendste Handelsweg zwischen Nürnberg und Prag und führte auch durch die Orte Bärnau und Tachov. Sie birgt ein erhebliches Potenzial für die touristische und kulturelle Entwicklung der Region. Ziel des gemeinsamen Projektes der beiden Projektpartner Via Carolina e.V. und Terra Tachovia ist es, die regionale Identität zu stärken und einen Beitrag zur Strukturentwicklung der Grenzregion insbesondere auf den Gebieten Wirtschaft, Kultur, Tourismus und Netzwerke zu leisten.

Auf bayerischer Seite ist auf 6 ha ein historischer Geschichtspark geplant. Nach Renaturierung des Areals wird die Besiedelung der Region in einem früh- und einem hochmittelalterlichen Dorf nachgebaut sowie eine mittelalterliche hölzerne Turmburg (Motte) errichtet. Dabei sollen Bau- und Handwerkstechniken des Mittelalters zur Anwendung kommen. Im Eingangsbereichs ist ein Funktionsgebäude mit grenzüberschreitendem Museum, sanitären Anlagen, Übernachtungsmöglichkeiten für Jugendliche und Schüler und Verpflegungsmöglichkeiten vorgesehen. Die experimentalarchäologische Maßnahme wird durch einen Mittelalterarchäologen wissenschaftlich begleitet. Für die Projektkoordination wird ein Projektleiter und für die binationale Zusammenarbeit ein tschechischer Verbindungsassistent eingesetzt.

Im Tachover Grenzgebiet ist die "Via Carolina" sehr gut im Gelände erhalten. Daher soll der Schwerpunkt auf der tschechischen Seite auf die Identifikation der ursprünglichen Straße im Terrain, die archäologische Forschung und die Umsetzung eines landschafts-archäologischen "Museums im Freien" durch Ausschilderung und touristische Erlebbarmachung gelegt werden. Das historische Wegenetz in Tschechien wird an den Geschichtspark angebunden.

Das Gesamtprojekt soll touristisch beworben und vermarktet und durch einen eigenen Internetauftritt, durch Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und regelmäßige Aktionstage einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.

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