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Presseinfo

Nr. 151: 27.04.2010 
Internationaler Tag gegen den Lärm

Gewerbeaufsichtsamt warnt vor den Auswirkungen von Lärmbelastungen am Arbeitsplatz

Zum internationalen Tag gegen den Lärm am 28. April erinnert das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung der Oberpfalz an die Auswirkungen von übermäßigem Lärm am Arbeitsplatz. Mehr als 5 Millionen Arbeitnehmer sind in Deutschland Lärm ausgesetzt. Die Folgen solcher Beeinträchtigungen reichen von unbemerkt nachlassendem Hörvermögen bis zur Schwerhörigkeit. Diese ist die am häufigsten anerkannte Berufskrankheit.

Neben den erheblichen Folgen unzuträglichen Lärms für die Gesundheit drohen am Arbeitsplatz noch andere Risiken. So kann sich das Unfallrisiko infolge des Überhörens von Signalen und Warnrufenerhöhen erhöhen. Die Arbeitsleistung wird vermindert wenn hohe Anforderungen an Konzentration und Aufmerksamkeit den Organismus belasten. Störungen der sprachlichen Kommunikation erschweren die Arbeit. Zusammen mit zusätzlichen Belastungen wie Termindruck, Kälte oder Hitze und stofflichen Belastungen entstehen auf Dauer erhebliche Gesundheitsgefahren für Herz, Kreislauf und Verdauungssystem.

Der wichtigste Ansatzpunkt zur Bekämpfung von Lärmbelastung ist die Prävention. Denn unsere Ohren haben keine Einrichtung die vor Lärm schützt. Technische Maßnahmen wie die lärmarme Gestaltung von Maschinen und Arbeitsplätzen sind erste Wahl. Lärmquellen sollten soweit als möglich räumlich getrennt oder durch geeigneten Schallschutz isoliert werden. Erst wenn diese Möglichkeiten erschöpft sind muss persönliche Schutzausrüstung das Gehör schützen; denn Lärmschäden sind irreparabel.

Weitere Informationen zum Thema Lärm am Arbeitsplatz und zu den gesetzlichen Bestimmungen erteilt das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung der Oberpfalz unter der Telefonnummer 0941/ 5025-0.

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