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Presseinfo

Nr. 148: 26.04.2010 
Pressemitteilung anlässlich der 31. Expertentagung

der Internationalen Donaukommission vom 29.04. - 30.04.2010

Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen:

  • 29. April 2010 um 9.00 Uhr: Begrüßung der Delegation durch Regierungsvizepräsident Johann Peißl in der Regierung der Oberpfalz, Großer Sitzungssaal

Regierungsvizepräsident Johann Peißl:
"Die Länderübergreifende Zusammenarbeit beim Schutz der Donau ist von großer Bedeutung. Ich wünsche den Konferenzteilnehmern aus den 18 Donauanrainerstaaten, dass Sie den "guten ökologischen Zustand" des gesamten Donausystems mit Tatkraft forcieren können. Gerade im internationalen Jahr der Biodiversität verdient die Donau als Lebensader in der Mitte Europas unsere Aufmerksamkeit."

Wasser kennt keine Grenzen – Experten aus dem gesamten Donauraum in Regensburg!
Am 29. und 30. April 2010 trifft sich die für das Flussgebietsmanagement verantwortliche River Basin Management Expert Group (RBM EG) der Internationalen Donaukommission in Regensburg. Die Expertengruppe begleitet die Donau weite Abstimmung zur Bewirtschaftungsplanung nach Wasserrahmenrichtlinie von der Quelle bis zur Mündung ins Schwarze Meer.

Die Donau
Die Donau ist der Fluss mit der weltweit komplexesten politischen Struktur mit 18 Staaten im Einzugsgebiet. Hier sind EU-Staaten, EU-Beitrittskandidaten und Nicht-EU-Staaten vertreten. In diesem von Vielfalt geprägten Natur- und Kulturraum ist die Arbeit der Internationalen Donaukommission zum Schutz und der nachhaltigen, friedlichen Nutzung der Donau-Wasserressourcen zu einem weltweit bewunderten Musterbeispiel geworden. Grundlage hierfür sind die Donaudeklaration von 1985 und die Donaukonvention von 1994. Verstärkt wurde die Zusammenarbeit erneut zusätzlich durch die Vorgaben der europäischen Wasserrahmenrichtlinie aus dem Jahr 2000.

Die Donau ist die Lebensader im Herzen Europas. Gemeinsam müssen die Anrainerstaaten, aber auch jeder Bürger, für die ökologische Qualität der Donau einstehen.

Wichtige Ziele für den gesamten Donauraum sind der Schutz der Wasserressourcen für künftige Generationen, die Schaffung und Wahrung eines sauberen und lebendigen Fluss-Systems, das frei von Abwasser, unerwünschten Nährstoffen und Giftstoffen ist. Wichtig ist auch ein für Mensch und Natur gleichermaßen sicherer und sinnvoller Hochwasserschutz.

Regensburg isf für Arbeit der Donaukommission von besonderer Bedeutung
Bereits 2001 und erneut 2007 starteten internationale "Donaumessfahrten" in Regensburg. Sie führten bis zum Schwarzen Meer. Ein internationales Wissenschaftlerteam hat dabei die Donau auf ca. 2400 km Länge bereist und das Wasser, die Sedimente und Schwebstoffe sowie den Bestand von Flora und Fauna untersucht. Damit war erstmalig ein einheitliches Bild über den Zustand der Donau möglich und eine wichtige Grundlage für die notwendigen Schutzmaßnahmen und die weitere Zusammenarbeit geschaffen.

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