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Presseinfo

Nr. 049: 10.02.2010 
Zwischenzeugnisse ? Leistungsstand als Basis für Fördermöglichkeiten

Am Freitag, 12. Februar 2010 erhalten rund 65.000 Schülerinnen und Schüler an den Oberpfälzer Grund-, Haupt- und Förderschulen ihre Zwischenzeugnisse für das Schuljahr 2009/10.

Das Zwischenzeugnis trifft eine Aussage über den Leistungsstand und dient als Information und als Basis für Fördermöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler, damit diese das Klassenziel erreichen.

Damit wird eine Zwischenbilanz über bisher erbrachte Leistungen vorgelegt. Bei kritischem Leistungsbild besteht jederzeit die Möglichkeit, vorhandene Wissenslücken zu schließen. Den Schulen liegt durch bisher erbrachte Vergleichs- und Probearbeiten ein breites Spektrum an individuellen Fördermöglichkeiten vor. Eine eingehende Analyse der Lernausgangslage der Schülerinnen und Schüler hilft Lehrkräften und Eltern beim Ausgleich von möglichen Defiziten und Schwächen.

Regierungspräsidentin Brigitta Brunner rät den Eltern zu einem bedachten Gespräch mit deren Kindern. Dabei gilt der Grundsatz, dass positive Leistungen ihrer Kinder anerkannt werden sollten und das Zustandekommen schlechter Noten durch intensive Gespräche abgeklärt wird: "Durch die hohe Durchlässigkeit unseres Schulsystems stehen jedem Schüler viele Bildungswege offen", unterstreicht die Regierungspräsidentin.

Die betroffenen Eltern sollten wissen, dass es dabei im Grunde nur um eine Benachrichtigung über den gegenwärtigen schulischen Leistungsstand geht, die keine abschließende Beurteilung mit Urkundencharakter hat, wie sie das Jahreszeugnis darstellt.

In der Jahrgangsstufe 4 erhalten die Schüler an diesem Tag statt eines Zwischenzeugnisses einen Zwischenbericht über die Leistungen in allen Fächern. Anfang Mai erhalten dann alle Schülerinnen und Schüler der 4. Jahrgangsstufe ein Übertrittszeugnis.

Eltern sollen schon im Vorfeld der Zeugnisausgabe mit dem Kind über die zu erwartenden Resultate sprechen, um unangenehme Überraschungen und Fehlreaktionen zu vermeiden. Es ist sinnvoll, nicht mit Lob für erfreuliche Leistungen zu sparen, auch wenn sie nur in einzelnen Fächern erbracht wurden. Vergleiche mit Geschwistern oder Bekannten anzustellen, die bessere Zensuren haben, sind wenig Ziel führend. Eltern sollten schulische Minderleistungen Ihres Kindes nicht als persönliche Kränkung auffassen und es damit nicht noch zusätzlich belasten. Vorwürfe oder Strafandrohungen helfen meist nicht weiter.

Zum pädagogisch angemessenen Umgang mit den Zensuren sind Eltern und Lehrkräfte zunächst die besten Ansprechpartner. Institutionelle Unterstützung bietet die Staatliche Schulberatungsstelle (Weinweg 2, 93049 Regensburg, Telefon 0941 22036, Fax 0941 22037, E-Mail sbopf@schulberatung-oberpfalz.de) mit Empfehlungen für individuelle Beratungen. Daneben geben Beratungslehrkräfte (Adresse über Schulleitung oder Schulamt) sowie Schulpsychologen (an jedem Schulamt) Auskunft.

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